Riester-Rente wahrscheinlich falsch berechnet

Gemäß einer Studie des Experten für Sozialpolitik, Dr. Johannes Steffen, sind die Abschläge für die Riester-Rente seit dem Jahr 2002 fünf Mal stärker gesenkt worden als die Nettolöhne dies rechtfertigen würden. Dadurch hatten Rentner im Durchschnitt 50 Euro pro Monat … Weiterlesen

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Steuern sollen steigen, Soli und kalte Progression abgeschafft werden

Mit einem Wahlsieg bei den Bundestagswahlen im September wollen die Günen den Steuersatz deutlich erhöhen. Spitzenverdiener würden dann rund 800 Euro mehr pro Jahr an Steuern und Soli zahlen, wie der Bund der Steuerzahler mitteilte.

Auf ihrem Parteitag hat die Partei ihr Basismodell des Steuerprogramms beschlossen. Spitzenverdiener sollen grundsätzlich mehr zahlen, um somit gerechtere Züge in das Land einkehren zu lassen. Doch nicht nur Spitzenverdiener wären betroffen, sondern auch die Mittelschicht. Bürger mit einem Bruttoverdienst von 60.000 Euro pro Jahr sollen künftig 45 Prozent an Steuern zahlen. Damit würde der Steuersatz um drei Prozentpunkte steigen. Spitzenverdiener mit mehr als 80.000 Euro brutto pro Jahr sollen in Zukunft 49 Prozent an Steuern zahlen.

Zudem soll das Ehegattensplitting reduziert und eine Abgabe von 1,5 Prozent ab einem Vermögen von einer Million Euro eingeführt werden. Gemäß dem Wirtschaftsministerium würden sich die finanziellen Belastungen für die Bürger um mehr als 30 Milliarden Euro pro Jahr erhöhen.

Der Bund der Steuerzahler hat berechnet, dass Singles bereits ab einem Brutto-Jahreseinkommen von 61.700 Euro mehr Steuern zahlen müssen.Sollte in einer Familie nur ein Verdiener sein, so reduziert sich die Grenze auf 54.000 Euro pro Jahr, bevor man in den Genuss der höheren Steuern kommt. Auch wenn die Grünen bereits mitgeteilt haben, dass das Modell der Steuererneuerungen noch nicht ganz ausgefeilt ist, so steht jetzt schon fest, dass auch die Mittelschicht von höheren Steuern betroffen sein wird. Denn 54.000 Euro pro Jahr bedeuten in etwa 4.500 Euro brutto pro Monat. Sicherlich in den alten Bundesländern häufiger anzutreffen als in den neuen Bundesländern.

Neben dem Steuerprogramm wollen die Grünen ebenso den Grundfreibetrag erhöhen, so dass untere Einkommensklassen entlastet werden. Jedoch haben sie sich mit ihrem Steuerprogramm vornehmlich nicht gerade Freunde gemacht. Viel Kritik hagelte es aus den Reihen der Politik und der Presse, aber auch von den Bürgern selbst.

Viele Bürger sehen den Weg der Grünen als den falschen an. Diejenigen, die viel arbeiten und demzufolge mehr Einkommen zur Verfügung haben, sollten nicht in der Art und Weise zur Kasse gebeten werden. Dies oder so ähnlich ist die häufigste Meinung der Bürger, wie Medienberichte veröffentlicht haben.
Die Grünen sehen dies anders. Für die Grünen steht fest, dass sie die Bürger entlasten wollen, die unter einem Einkommen von 60.000 Euro pro Jahr liegen. Dazu gehören nach Aussagen der Partei rund 90 Prozent der Bevölkerung an. Rückendeckung erhält die Partei vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK).

Dieses betont, dass durch die geringeren Steuereinnahmen im letzten Jahr der Staat nun mehr Einnahmen braucht. Schätzungen zufolge, wird der Staat etwa sechs Milliarden Euro weniger in der Haushaltskasse haben. Dafür seien aber die Einnahmen aus den Steuern auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Im Jahre 2012 wurden rund 552 Milliarden Euro nur aus Steuern vom Bund und den Ländern eingenommen. Dies sei ein Rekord zu den Vorjahren gewesen. Experten rechnen mit weiteren Rekorden, da die Wirtschaftslage Deutschlands in den Augen der Experten äußerst gut ist. Demzufolge müsste der Bund normalerweise keine finanziellen Probleme haben.
Wenn dies so ist, so würden die Pläne der Grünen nicht ganz aufschlussreich sein. Denn nicht nur, dass der Haushalt des Bundes im Grunde genommen nicht klagen kann, so sind es schon jetzt die Spitzenverdiener, die etwa 55 Prozent des gesamten steuerlichen Einkommens beitragen. Zudem würde das unterschiedliche Splittingverfahren der Grünen, bezogen auf Steuern und Sozialbeträge, das gesamte Steuersystem unnötig kompliziert machen, wie Steuerexperten des IW Köln und der Bund der Steuerzahler mitteilten. Diese stellten eine Modellrechnung auf, die sie anschließend präsentierten.
Aber nicht nur Beschäftigte würden mehr Steuern zahlen, sondern auch Personengesellschaften. Beispielsweise würden Personengesellschaften mit einer Bilanzsumme von 126 Millionen Euro etwa 21 Prozent mehr an Steuern zahlen,wie das Zentrum für Europäischen Wirtschaftsforschung (ZEW) kalkuliert hat. Für die Unternehmen generell würde eine steuerliche Mehrbelastung von 36 Prozent pro Jahr zu den Ausgaben hinzukommen.
Jedoch sind die Grünen mit ihren Plänen nicht ganz allein in der Politik. Ebenso plant auch die SPD eine Erhöhung des Steuersatzes für Spitzenverdiener. Hier soll der Steuersatz auf 49 Prozent erhöht werden, sofern ein Einkommen ab 100.000 Euro brutto pro Jahr vorliegt.

Zumindest liegt bei Rot-Grün ein Plan vor, wenn auch nicht ganz erfreulich für den ein oder anderen Mitbürger. Bei der CDU hingegen tut sich bislang noch nichts in Sachen Steuerpläne. Ein wenig verdeckt gibt die CDU preis, dass es schon jetzt klar ist, dass sie schleichende Steuererhöhungen prinzipiell abschaffen will. Diese kommen dann zustande, wenn ein Beschäftigter durch einen Mehrverdienst in eine höhere Steuerklasse rutscht, aber durch die Inflation eigentlich weniger Einkommen zur Verfügung hat. Im Fachjargon wird dies kalte Progression genannt. Die FDP steht der Union zumindest in diesem Punkt zur Seite. Sie will neben der kalten Progression auch den Solidaritätszuschlag abschaffen.

Faktisch ist also klar, dass nach den Wahlen der Steuersatz nicht sinken wird. Egal, welche Partei letzten Endes einen Wahlsieg einstreichen kann.

Quelle: welt.de

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Rundfunkbeitrag löst Ärger in Pflegeheimen aus

Seit Januar 2013 sind Senioren in Pflegeheimen von der Rundfunkgebühr der ehemaligen GEZ befreit. Zumindest dann, wenn sie ein zweiseitiges Befreiungsformular ausfüllen und der GEZ zusenden. Doch das Formular hat es in sich, denn durch die komplizierten Belegstellen und Erklärungsanmerkungen kann kaum ein Heimbewohner dieses Formular voll und ganz verstehen, noch ohne fremde Hilfe ausfüllen.

Senioren, die das Befreiungsformular schon der GEZ zugesandt haben, wurden öfters trotz dessen mit dem Einzug der Rundfunkgebühr belastet, wie Medienberichten zufolge veröffentlicht wurde. Auch wurden bisher viele Senioren postalisch dazu aufgefordert, die Befreiung zu erneuern.
Für Kommunikationswissenschaftler, wie dem Experten Frank Brettschneider, ist klar, dass die Befreiungsformulare in ihrer Verständlichkeit nur für Experten für Sozialgesetze zugeschnitten sind.
Ein Laie kann kaum das Formular verstehen. Für den Sozialverband Deutschland ist dies hingegen nur ein reines Abzockverfahren, denn Formulare müssen für Verbraucher verständlich sein.

Der Sozialverband Deutschland hat nun auf die unverständlichen GEZ-Formulare reagiert und für Verbraucher eine verständlichere Variante entwickelt.

Quelle: bild.de

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Hamburg zu teuer für Beamte

Etwa 70 Prozent der Beamten der Polizei und Feuerwehr in Hamburg wohnen im Umland, jedoch nicht in der Hansestadt Hamburg. Das ergab jetzt eine Studie der Innenbehörde. Für die Deutsche Polizeigewerkschaft ist dies ein nicht haltbarer Zustand, denn dadurch wird die Einsatzfähigkeit der Beamten stark eingeschränkt. Durch die langen Fahrtzeiten sind die Polizeibeamten und Feuerwehrmänner nicht schnell am Einsatzort.

Grund für die Vorliebe der Beamten im Umland zu wohnen, seien die teilweise hohen Mietpreise von Wohnungen und Immobilien. Zudem herrscht stets ein akuter Wohnraummangel in der Hansestadt, so dass neue Beamte und Polizeischüler kaum eine Chance haben, einen geeigneten Wohnraum zu finden.
Demzufolge fordert die Gewerkschaft nun bessere und bezahlbare Wohnräume sowie weitere Wohnheime für Polizeischüler und Berufsanfänger. Ebenso sollen Programme erarbeitet werden, die den generellen Wohnraummangel und teuren Mietpreisen entgegen wirken. Denn dann würde Hamburg auch wieder attraktiv für Jungbeamte der Stadt werden.

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Verbraucherdarlehen

Ein Vertrag zwischen einem Verbraucher als Darlehensnehmer und einem Unternehmer als Darlehensgeber nennt man Verbraucherdarlehen. Hierbei ist eine Richtlinie der Europäischen Gemeinschaft, auch EU-Richtlinie genannt, zu beachten.

Allgemein gelten die Vorschriften für Darlehensverträge, die in §§ 488 bis 490 BGB geregelt sind. Weitere Normen sind in den §§ 491 bis 505 BGB festgesetzt. Diese stehen für den Schutz des Verbrauchers. Verbraucherdarlehensverträge müssen immer in Schriftform abgewickelt werden sowie die Unterschriften von Darlehensnehmer und Darlehensgeber enthalten. Ebenso muss der Nettodarlehensbetrag sowie der effektive Jahreszins angegeben werden. Dies gibt dem Verbraucher die Möglichkeit, verschiedene Kredite zu vergleichen. § 6a PAngV regelt bei bonitätsabhängigen Zinssätzen, dass Kreditgeber deutlich auf derarige Zinsen hinweisen müssen. Vor allem in der Werbung ist dies oft gebräuchlich.
Weitere Regelungen sind:

♦ Formvorschriften zur Beweiserleichterung

♦ Angaben im Vertrag, die ebenso zur Beweiserleichterung sowie zur besseren Risikoeinschätzung dienen

♦ die Aufklärung über die Rechtsfolgen bei Missachtung der ersten Punkte, natürlich zu Lasten des Unternehmers

♦ das Widerrufsrecht nach § 355 BGB und bei einem Verbundenen Geschäft

♦ Unwirksamkeit des Verzichts auf Einwendungen gegenüber einem neuen Gläubiger bei Abtretung der Darlehensforderung

♦ das Wechsel- und Scheckverbot (der Verbraucher ist hier schadensersatzpflichtig)

♦ zum Schutz vor Überschuldung die Behandlung von Verzugszinsen sowie die Begrenzung der Kündigungsmöglichkeiten des Darlehensgebers bei Zahlungsverzug

Wird einer dieser Punkte im Vertrag nicht beachtet, wird er als nichtig erklärt. Allerdings nur, wenn der Darlehensnehmer das Darlehen noch nicht ausgezahlt bekommen hat (§ 495 BGB).

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Demographie-Tarifvertrag für Lehrer in Sachsen gefordert

Am vergangenen Freitag, den 07. September 2012, haben etwa 12.000 Lehrer und Lehrerinnen vor dem Landtag in Dresden für einen Generationen-Tarifvertrag verknüpft mit einer besseren Vergütung demonstriert. Insgesamt haben mehr als 11.300 Pädagogen aus 855 Schulen in Sachsen an den … Weiterlesen

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Wohn Riester Darlehen für Beamte

Beamte zählen zu dem förderfähigen Personenkreis der Riester Rente. Es gibt in diesem Fall allerdings einige Besonderheiten zu beachten. Eine spezielle Regelung der Versorgung für Beamte sieht eine betriebliche Rentenversicherung nicht vor. Die Riester Rente ist allerdings eine private Altersvorsorge, die Beamte abschließen können. Daher haben auch sie die Möglichkeit mit dem Wohn Riester an ein günstiges Darlehen zur Finanzierung von Wohnraum zu gelangen. Mit ihm haben sie die Chance auf hohe staatliche Zulagen zu günstigen Zinsen.

Tilgungsfreies Darlehen

Als ersten Schritt hat der Anleger bei einer Bausparkasse einen Bausparvertrag abzuschließen. Die Bausparsumme wird auf den Wert der geplanten Immobilie festgelegt und von der Bausparkasse vorgestreckt bis der Sparer ein Mindestguthaben erspart hat. Es handelt sich hierbei um ein tilgungsfreies Darlehen. Mit Erreichung des Mindestguthabens erfolgt eine Zuteilung des Bausparvertrages. Anschließend erfolgt eine Auszahlung des Guthabens sowie des Bauspardarlehens. Bis zum Zeitpunkt der Zuteilung entrichtet der Verbraucher Ratenzahlungen für das so genannte Vorausdarlehen sowie für den Bausparvertrag. Nach Zuteilung des Vertrages wird das entsprechende Vorausdarlehen mit dem Guthaben sowie dem Bauspardarlehen abgelöst.

Die Bausparkassen im Vergleich

Wohn RiesterIm Test überzeugen konnten vor allem die Bausparkassen. Mit einer ungefähren Laufzeit von 20 Jahren bieten sie effektive Zinsen in Höhe ab 4,26 Prozent. Dabei wurde das Modell aus tilgungsfreiem Darlehen und Bausparvertrag beim Vergleich zugrunde gelegt. Vor allem die Schwäbisch Hall schnitt beim Vergleich sehr gut ab. Aber auch die Landesbausparkassen Baden-Württemberg, Bayern und West konnten im Test mit geringen Zinsen überzeugen. Hier ist ein Abschluss vom Wohn-Riester besonders sinnvoll.

Quelle: riester-rente.eu

Wohn Riester: Voraussetzungen

Einige Voraussetzungen gilt es allerdings bei Abschluss des Wohn Riesters zu erfüllen. Die wohl wichtigste Bedingung ist, dass die durch die staatliche Förderung finanzierte Immobilie eigenständig vom Anleger bewohnt sein muss. Auch ist die Tilgung des Darlehens so zu wählen, dass der Kredit bis zum 68. Lebensjahr erfolgt ist. Ansonsten droht die Rückforderung der Zulagen und Steuerersparnisse. Zudem hat der Wohn-Riester Vertrag zertifiziert zu werden. Die Zertifizierung wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht vorgenommen. Allerdings sagt diese Zertifizierung nichts über die Qualität des Vertrages aus. Eheleute, die eine Immobilie erwerben, kaufen oder selbst erbauen möchten, sollten jeweils einen Vertrag bschließen, um die volle staatliche Förderung erhalten zu können.

Die Steuer erst mit Rentenbeginn

Während der Sparphase gibt es für den Anleger Vorteile bei der Steuer. Im Rentenalter hat er allerdings bis zu 85. Lebensjahr eine Steuer zu entrichten. Es gibt allerdings die Möglichkeit, dass die fällige Steuer auf einen Schlag bezahlt wird. So mindert sich die gesamte Summe um 30 Prozent.

Siehe auch:
Riester-Verträge steigen
Riester-Rente: Wie gut sind einige Angebote

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Lehrer am häufigsten krank

Gemäß den Daten der Krankenkasse AOK sind Lehrer von allen Berufsgruppen in Mecklenburg-Vorpommern am häufigsten krank. Die Krankheitsquote beträgt 7,4 Prozent, dies entspricht einem ähnlich hohen Wert wie bei Erzieher und Erzieherinnen des Bundeslandes.

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesDer Landesverband Bildung und Erziehung (VBE) fordert angesichts der häufigen Krankmeldungen eine Minimierung der Unterrichtsstunden, die Lehrer derzeit abhalten müssen. Aktuell sind 27 Unterrichtsstunden pro Woche für Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern Pflicht. Diese Stundenzahl ist deutlich zu hoch, wie der Verband kritisiert. Denn man dürfe nicht nur die geleisteten Unterrichtsstunden sehen, sondern auch die Vor- und Nachbereitungszeit. Diese liegt in einem ähnlichen Stundenpensum. Jede Unterrichtsstunde sollte mit einer Stunde vor- und nachbereitet werden, um einen effektiven und qualitativen Unterricht zu gestalten.

Wenn man nun die Vor- und Nachbereitungszeit mit der geleisteten Unterrichtszeit addiert, so erhält man eine Wochenstundenzahl von 54 Arbeitsstunden. Dies ist für Lehrer kaum zu schaffen. Viel Zeit bleibt dann nicht für eine individuelle Betreuung einzelner Schüler. Neben der physischen Anstrengung, die Lehrer täglich erleben, müssen sie auch mit einer psychischen Belastung klar kommen. Häufig erleiden Lehrer ein Burn-out, was oftmals auf den Schulstress zurückzuführen ist. Um dies vorzubeugen, ist es nach Ansicht des Verbandes VBE zwingend notwendig die Unterrichtsstunden für Lehrer deutlich zu senken.

Quelle: ndr.de

Siehe auch:
Berufsunfähig durch Burnout Syndrom

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Kreditverhalten im Jahr 2011

Die Auskunftei Schufa legte für das Jahr 2011 ihren Kredit Kompass vor, in dem das Kreditverhalten von Verbrauchern erfasst wurde.

Gemäß den Angaben der Auskunftei wurden im Jahr  2011 97,5 Prozent aller Ratenkredite wie vereinbart bedient. Dabei lagen der Schufa 91,2 Prozent positive Informationen zu den Kreditnehmern vor.

Im Jahr 2011 ging der Trend zum Neuabschluss von Ratenkrediten um 1 Prozent zum Vorjahr leicht zurück. Etwa 7,2 Millionen neu abgeschlossene Kredite wurden verzeichnet. Damit liegt die Abschlussquote in einem ähnlichen Bereich wie in dem des Jahres 2009.

Die Auskunftei konnte einen positiven Trend zur Angebotseinholung beobachten. Etwa 1,8 Anfragen wurden im Jahr 2011 durchschnittlich pro Kreditnehmer getätigt. Das sind 0,3 Prozentpunkte mehr als 10 Jahre davor. Im Jahr 2001 wurden im Durchschnitt 1,5 Anfragen von Verbrauchern durchgeführt.

Während die Kreditaufnahme leicht zurückging, konnte ein Zuwachs der Kredithöhe beobachtet werden. Viele Kreditnehmer schlossen Kredite in Höhe von über 10.000 Euro ab. Die Kreditquote unter 10.000 Euro verringerte sich dementsprechend.

Durchschnittlich gesehen vergrößerte sich die Darlehenshöhe von Ratenkrediten um 8,6 Prozent von 7.099 Euro im Jahr 2010 auf 7.712 Euro im Jahr 2011.

Die Quote aller laufenden Ratenkredite ist von 17,3 Millionen Kredite im Jahr 2010 auf 17,2 Millionen laufende Ratenkredite im Jahr 2011 gesunken. Dabei konnte beobachtet werden, dass ältere Kreditnehmer über 50 Jahren mehr Kredite abschlossen als in den Vorjahren. Verbraucher unter 50 Jahren schlossen dabei weniger Kredite ab als in den Jahren zuvor.

Quelle: schulden-kompass.de

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Verdopplung der Besoldung für Angela Merkel

Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), hat eine höhere Besoldung für die Bundeskanzlerin gefordert – jedoch nicht in einem Größenverhältnis wie derzeit im öffentlichen Dienst von nur 6,5 Prozent, sondern nämlich etwa zu 100 Prozent.

Somit soll Angela Merkel mindestens ein Entgelt von 500.000 bis 600.000 Euro erhalten. „Die wichtigsten Verantwortungsträger unserer Republik müssen anständig bezahlt werden. 500.000 bis 600.000 Euro für die Kanzlerin wären eine solche Größenordnung“, erklärte Driftmann.

Von der höheren Besoldung müsse die Kanzlerin jedoch ihre Altersvorsorge selbst tragen.

Als vergleichendes Beispiel nannte Driftmann Unternehmer mit mehreren tausend Beschäftigten. Solche Unternehmer würden oftmals jährlich eine halbe Million Euro, wenn nicht sogar mehr, einstreichen. Da die Bundeskanzlerin eine enorme Verantwortung trägt, dürfe sie ebenso nicht schlechter bezahlt werden.

Zudem lehnt Driftmann eine Deckelung der Managergehälter strikt ab. Seiner Ansicht nach braucht Deutschland Topmanager, die auch dementsprechend bezahlt werden müssen.

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Kindergeld: Anspruch beim Auslandsstudium

Sofern ein Kind im Ausland studiert und dort seinen Aufenthalt hat, so hat dasjenige Elternteil Anspruch auf Kindergeld, welches dem Kind den Unterhalt zahlt.

Gemäß § 64 Absatz 3 Einkommensteuergesetz (EStG) ist dasjenige Elternteil kindergeldberechtigt, das dem Kind Unterhalt zahlt. Sollten beide Elternteile dem Kind Unterhaltleistungen zukommen lassen, dann erhält derjenige Kindergeld, der den höchsten Unterhalt zahlt. Zahlen beide Elternteile die gleiche Höhe an Unterhalt oder beide keinen Unterhalt, so müssen diese sich untereinander beraten, wer Kindergeld erhält. Sollte keine einvernehmliche Lösung gefunden werden, so entscheidet das Gericht über den Anspruch des Kindergeldes.

Im Normalfall erhält dasjenige Elternteil Kindergeld, bei welches das Kind seinen Wohnsitz hat. Sollte das Kind in einem Haushalt aufgenommen werden, wo dessen Großeltern, Pflegeeltern, ein Elternteil mit dessen Gatten usw. wohnt, so müssen diese sich untereinander beraten, wer Kindergeld erhalten soll. Sollte keine einvernehmliche Lösung gefunden werden, so gilt auch hier der Beschluss des Gerichtes.

Quelle: ratgeber-steuern.welt.de

Weitere Themen:
Steuervereinfachungsgesetz 2011

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Für was die Deutschen einen Kredit beantragen

Deutsche Privathaushalte beantragen gemäß der GfK-Studie des Bankenverbandes vorwiegend einen Kredit für die Anschaffung eines PKWs. Für die Studie wurden etwa 1.364 Personen im Alter zwischen 18 und 75 Jahren befragt. So ergab das Ergebnis, dass im Jahre 2011 Kredite zu 13 Prozent der Privathaushalte für einen Neuwagen beantragt wurden. Auf dem zweiten Rang folgt der Gebrauchtwagen mit 8 Prozent. Der Verwendungszweck von Krediten für eine Anschaffung eines PKW stieg somit im Jahr 2011 gegenüber dem Jahr 2010 um 1 Prozent.

Rund 4 Prozent der Befragten gaben an, einen Kredit für Möbel, Küchen, Unterhaltungselektronik und Computer zu beantragen. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr eine Abnahme um 1 Prozent. Unverändert mit 3 Prozent liegt auf Platz 5 die Ablösung eines Dispositionskredites, wobei dicht mit 2 Prozent der Kreditzweck für einen Umzug, einer Renovierung, Schmuck, Bekleidung und Haushaltselektronik folgt. Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich die Quote des 2-prozentigen Verwendungszwecks um 1 Prozent.

Der Verwendungszweck eines Darlehens für einen Urlaub und für die Zusammenfassung mehrerer alter Ratenkredite verringerte sich zum Vorjahr 2010 um 1 Prozent auf 1 Prozent. Unverändertes Schlusslicht mit 1 Prozent in der Studie bildet der Verwendungszweck eines Kredits für Gesundheitsbehandlungen, Operationen und Arztrechnungen.

Quelle: bankenfachverband

Siehe auch:
Kredit Studie

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Öffentlicher Dienst in Berlin hat höchste Krankmeldungsrate

Der öffentliche Dienst in Berlin weist die höchste Krankenrate auf, wie aus dem „Betrieblichen Gesundheitsbericht für das Land Berlin 2010“ der Senatsverwaltung für Inneres und Sport hervorgeht. Vor allem in der Verwaltung ist täglich jede zehnte Stelle durch Krankheit unbesetzt.  Insgesamt erkranken die Beschäftigten im öffentlichen Dienst durchschnittlich jeder etwa sieben Wochen pro Jahr, was dazu geführt hat, dass die Verwaltung in Berlin mit rund doppelt so vielen Erkrankungen wie der Durchschnitt aller Berliner berufstätigen Menschen einsamer Spitzenreiter ist.

Der Bericht des BKK hat ergeben, dass alle Beschäftigten in Berlin durchschnittlich 18,3 Tage krank sind. In Bayern ergibt sich hingegen eine Krankheitsquote von 12,9 Tage. Damit liegt Berlin auch hier vorn an der Spitze. Gemäß dem Gesundheitsreport sind Beamte häufiger als Angestellte in Berlin krank. Im Jahr 2010 sank die Gesundheitsquote um 0,6 Prozentpunkte auf 90,3 Prozent. Damit stieg automatisch die Krankheitsquote im Vergleich zum Jahr 2009 um durchschnittlich 2,3 Tage pro Jahr.

Grund für die häufigen Krankmeldungen sei, gemäß Innen- und Sportstaatssekretär Andreas Statzkowski, das gestiegene durchschnittliche Lebensalter. Lag 2009 die Durchschnitts-Altersquote noch bei 48,8 Jahren, konnte man im Jahre 2010 ein durchschnittliches Alter von 49 Jahren verzeichnen. Junges Personal würde kaum eingestellt, so dass der Altersdurchschnitt weiter ansteigt.

Die am häufigsten krankgeschriebene Berufsgruppe ist die der Polizeibeamten. Täglich fehlt jeder achte Polizist, wie der Bericht beweist. Auch die Berufsfeuerwehr gehört mit zu der Berufsgruppe mit der höchsten Ausfallquote. Lehrer liegen mit einer Ausfallquote von jedem elften Beschäftigten ebenso an der Spitze, dicht gefolgt von den Mitarbeitern im Justizvollzug, wobei hier jeder zehnte Justizvollzugsbeamte wegen Krankheit arbeitsunfähig ist.

Quelle: morgenpost.de

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Private Altersvorsorge kaum mehr beliebt

Für viele deutsche Bürger ist die Altersvorsorge (noch) kein zentrales Thema. Stattdessen geben sie lieber ihr Geld für qualitativ wertvolle Nahrungsmittel, Reisen, Hobby, Garten und die eigene Immobilie oder Wohnung aus. Die Altersvorsorge steht bei Vielen an letzter Stelle.

Private AltersvorsorgeZu dieser Erkenntnis erlangte das Institut für Demoskopie Allensbach im Rahmen einer Studie, welche im Auftrag des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) durchgeführt wurde.

Der Grund für die derzeitige Zurückhaltung in Sachen Altersvorsorge ist die Unsicherheit gegenüber der Zukunft. Schuld daran scheint die aktuelle Euro-Krise zu sein. Die Bürger fühlen sich häufig sehr unsicher, was die Zukunftsplanung angeht.

Bildquelle: © reka100 – Fotolia.com

Gemäß der Studie prognostizieren deutsche Bürger eine Lücke in der Rente von 600 Euro, die aber durch sie selbst oftmals nicht ausgeglichen werden können. Der Anteil, der für einen eventuellen Ausgleich regelmäßig Geld zurücklegt, hat sich gegenüber 2010 drastisch verkleinert. So sind im Jahre 2011 nur noch 24 Prozent bereit gewesen, aktiv eine Altersvorsorge zu betreiben. Im Jahre 2010 belief sich der Anteil noch auf 45 Prozent. Im Jahre 2012 soll die Quote sogar auf nur 15 Prozent zurückgehen.

Laut Allensbach-Chefin Renate Köcher ist die EU-Krise Schuld daran, dass viele deutsche Bürger eine Einzahlung in eine private Altersvorsorge nicht wahr nehmen: „Die Krise in der Euro-Zone führt dazu, dass Bürger immer weniger das Gefühl haben, langfristig verlässlich planen und sparen zu können“, teilte Köcher mit. Aber auch die Vielfalt an Angeboten schreckt die Verbraucher ab. Viele wissen einfach nicht, welches Produkt für sie das Richtige ist. Zu viele Anbieter, Produkte und Kritiken von Verbraucherzentralen und Teststellen sind häufig sehr verwirrend für die Verbraucher.

Gemäß der Regierung soll ein einheitlich gestaltetes Produktinformationsblatt mit Angabe von Kosten und Preisen von Altersvorsorgeprodukten dem Verbraucher Erleichterung in Sachen Vergleich schaffen. Doch das Informationsblatt wurde vom Bund sowie von der GDV mit der Begründung das Blatt wäre zu unübersichtlich abgelehnt. Die Verbraucher könnten wegen der Unübersichtlichkeit der Kostendarstellung die Tarife der einzelnen Anbieter kaum vergleichen. Die GDV fordert demzufolge die Regierung auf, transparente und verständliche Informationen über die künftigen Rentenleistungen mitzuteilen.

Quelle: welt.de

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Lehrer Einstellungen in Berlin 2009 – 2012

Im Bundesland Berlin herrscht derzeit ein akuter Fachlehrermangel, vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern wie Mathematik, Physik aber auch Informatik. Schon im Jahre 2011 wurde Referendaren einen direkten vollbezahlten Berufseinstieg geboten, indem das Referendariat berufsbegleitend abgelegt werden konnte. Die Referendare sollten mit einem Stundenumfang von 19 der stattdessen vorgeschriebenen 7 Stunden pro Woche den akuten Lehrermangel in den Fächern Mathematik und Physik ausgleichen.

Im Schuljahr 2009/2010 stellte Berlin 135 neue Lehrer unbefristet ein, darunter 35 für berufsbildende Schulen. Zudem erhielten etwa 300 Lehrer einen befristeten Arbeitsvertrag. Im Februar 2010 wurden erneut 200 Lehrkräfte unbefristet eingestellt.

Im Schuljahr 2010/2011 kam es in Berlin zu 570 unbefristeten Neueinstellungen. Die im Jahre 2009 bis Juli 2010 befristet eingestellten Lehrkräfte erhielten eine Weiterbeschäftigung auf unbefristeter Basis. Insgesamt wurden etwa 400 Lehrer entfristet. Am 07.02.2011 wurden erneut 211 Lehrer unbefristet in den Schuldienst eingestellt.

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesIm Schuljahr 2011/2012 konnten etwa 150 Stellen nicht besetzt werden. Vor allem in den Unterrichtsfächern Mathematik, Physik und Informatik blieben viele Stellen unbesetzt. Insgesamt erfolgten im Jahre 2011 812 Neueinstellungen, darunter 211 Lehrkräfte im Februar, 188 im laufenden Schuljahr, 190 als schulbezogene Einstellungen im August ebenso wie 223 zentrale Einstellungen. 45 Einstellungen erfolgten durch einen Länderaustausch, 30 im Rahmen eines Gastschülerabkommens in Brandenburg und 250 Stellen wurden entfristet.

Zum Schulhalbjahr 2012 konnten 350 Lehrer unbefristet eingestellt werden.
Das Schuljahr 2012/2013 wird derzeit mit Lehrern neu besetzt. Die Bewerbungsfrist ist voraussichtlich der 31.03.2012.

Tipps für Referendare, Lehramtsanwärter und Lehrer:

Wer in Berlin als Lehrer unbefristet eingestellt werden möchte, sollte sich auch in die Datenbank für Vertretungslehrkräfte (BEO V) online eintragen. Zudem ist es ratsam mit den persönlich geeigneten Schulen einen Kontakt aufzubauen. Schulangebote für befristete Vertretungslehrerstellen oder Vollzeitstellen sollten angenommen werden, denn dadurch kann es zu einer unbefristeten Einstellung kommen.

Quelle: tagesspiegel.de

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Ausbildung von Referendaren/Lehrern in Hessen gekürzt

Ab Februar 2012 soll gemäß der hessischen Landesregierung in der Lehrerausbildung eingespart werden. So sollen im Februar 75 der etwa 750 Stellen gestrichen werden. Im August 2012 sollen weitere 75 Stellen wegfallen. Nicht nur die Lehrerstellen sollen gekürzt werden, sondern auch die Dauer, die Ausbildern für die Betreuung ihrer Referendare zur Verfügung steht. Zudem sollen Ausbilder 6 Unterrichtsstunden pro Woche selbst unterrichten.

Gewerkschaften wie die GEW kritisieren die Vorgehensweise des Landes Hessen. Hessen könnte demnach einen Lehrermangel im Land vorprogrammieren, da die Konditionen für Junglehrer und Referendare gegenüber anderen Ländern deutlich schlechter wären.

So würden angehende Lehrer durch die Kürzungen des Landes schlechter auf die Praxis vorbereitet werden. Unterrichten, Unterrichtsgestaltung und Konfliktlösungen werden in der Regel im Referendariat erworben.

Durch die Kürzung der Betreuungszeit könnten Referendare nicht mehr ausreichend in ihrem Handeln unterstützt werden, so dass dies zu schlechterem Unterricht und schlussendlich zu schlechteren Noten bei den Schülern führen könnte.

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesWeiterhin soll, gemäß den Gewerkschaften, das Kultusministerium die Anzahl der Lehrerstellen rechnerisch manipuliert haben. Etwa 300 neue Stellen würden nur statistisch existieren. Praktisch hingegen würde dies nicht umgesetzt werden. Auch die 150 Stellen, die durch die zusätzlichen Stunden der Ausbilder zustande kommen, sollen nicht realistisch umsetzbar sein, da viele Ausbilder dies organisatorisch nicht bewältigen könnten. Das Kultusministerium wies die Vorwürfe mit dem Verweis auf die Verkürzung der Referendarzeit von 24 Monaten auf 21 Monaten zurück. Durch diese zeitliche Minimierung würde der Aufwand für die Betreuung der Referendare um ein Achtel reduziert werden.

Quelle: spickmich.de

Bildquelle: © tiero – Fotolia.com

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Neue EC-Karte der Sparkasse mit Funk ausgestattet

Ab Mitte April 2012 sollen die ersten Test-EC-Karten mit einem eingebauten Funkchip für eine Bezahlung ohne Eingabe der PIN und Unterschrift ausgeteilt werden. Das Pilotprojekt wird in den Räumen Braunschweig, Wolfsburg und Hannover starten und betrifft vorerst Kunden der Sparkassen und Genossenschaftsbanken.

Die neuen Girokarten funktionieren durch eine integrierte Technik, der sogenannten Near Field Communication (NFC), bei der ein Informationsaustausch zwischen Karte und Scangerät der Kasse erfolgt. Dies ist jedoch vorerst nur auf Kleinbeträge bis zu 20 Euro beschränkt.
Um eine Bezahlung vornehmen zu können, halten Kunden lediglich ihre Girokarte, welche sie vorher mit einem maximalen Guthaben von 200 Euro aufgeladen haben,  an ein Scan-Gerät und schon wird der entsprechende Betrag von der Karte abgebucht.

Mit dieser Technik ist die Sparkasse jedoch nicht allein. Schon im vergangenen Jahr sorgte Google mit seinem digitalen Bezahlsystem Google Wallet für Aufsehen. Auch die Kreditkartenanbieter Mastercard und Visa haben schon seit längerem diese Art der Bezahlung für sich entdeckt.
Die deutschen Banken, wie Commerzbank und die Deutsche Bank, halten sich mit der Einführung der Funkkarten zurück. Erst wenn die Ergebnisse des einjährigen Versuches Erfolg versprechen, könnten auch sie nachrüsten. Die EC-Karte ist bisher von den Kunden noch nicht als vollständiges Bezahlmittel akzeptiert worden. Etwa 60 Prozent der Kunden setzen immer noch ganz nach dem Motto „Nur Bares ist Wahres“ auf ein Bezahlen mit Bargeld.

Etwa 1,2 Millionen neue Karten will die Sparkasse an ihre Kunden verteilen. Bis zum Ende des Jahres sollen diese auf 16 Millionen aufgestockt werden. Die Genossenschaftsbanken dagegen wollen vorerst nur 150.000 Karten verteilen. Bezahlen können Kunden mit der neuen EC-Karte beispielsweise bei Edeka, an Esso-Tankstellen, bei Douglas, Thalia, Hussel und Appeltrath-Cüpper.

Mit der neuen EC-Karte sind auch Vor- und Nachteile verbunden. Ein Vorteil wäre der Spareffekt auf das Personal, da durch die schnellere Bezahlung weniger Kassen besetzt werden müssen. Dadurch könnte Personal eingespart werden.

Für das dann eingesparte Personal könnte sich wiederum der bittere Beigeschmack der Arbeitslosigkeit ergeben. Aber auch das Bezahlen an sich könnte negative Folgen haben, wenn die Karte einmal verloren geht. Fremde Personen hätten dann die Möglichkeit ganz ohne Eingabe der PIN oder eine Unterschrift leisten zu müssen, über das Guthaben zu verfügen.

Quelle: welt.de

Bildquelle: © DeVIce – Fotolia.com

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Armutsgefährdungsquote in Deutschland

Die Armut in Deutschland nimmt trotz gestiegener Wirtschaftskonjunktur weiter zu. Dies gab der Paritätische Wohlfahrtsverband in seinem vorgelegten Armutsbericht 2011 bekannt. So ist nach wie vor der Osten Deutschlands mit 19,0 Prozent armutsgeprägter Menschen stärker betroffen als Westdeutschland mit 13,3 Prozent. Insgesamt sind 14,5 Prozent der bundesweiten Bevölkerung von Armut betroffen. Dies entspricht etwa 12 Millionen Menschen.

Armut bzw. eine Armutsgefährdung ist dann der Fall, wenn zur Bestreitung des Lebensunterhaltes weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens zur Verfügung stehen. Im Jahre 2010 lag die Schwellgrenze für eine alleinstehende Person bei 826 Euro, bei einer vierköpfigen Familie bei 1.735 Euro.

Besonders negativ haben laut dem Ergebnis des Armutsberichtes die Bundesländer Berlin und Nordrhein-Westfalen abgeschnitten. In Berlin ist die Quote von 17,0 Prozent im Jahr 2006 auf 19,2 Prozent im Jahr 2010 gestiegen. In NRW stieg die Armutsgefährdungsquote ebenfalls an – von 13,9 Prozent auf 15,4 Prozent. Nordrhein-Westfalen ist Deutschlands am dichtesten und am meisten besiedeltes Bundesland. In NRW leben etwa fünf Millionen Menschen. Demnach stellt die gestiegene Armutsgefährdungsquote für Experten ein Warnsignal dar, welches unbedingt entschärft werden muss.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband gab weiterhin bekannt, dass die Quote der Arbeitslosengeld II-und Sozialhilfe-Bezieher (SGB II-Bezieher) bundesweit gleich geblieben ist, jedoch die Armutsquote weiter ansteigt, insbesondere in NRW und Berlin. Dies sei, laut dem Verband, ein Zeichen dafür, dass immer mehr Menschen, die mit ihren Bezügen oberhalb der Hart IV-Grenze liegen, armutsgefährdet sind.

Bundesweit hat Berlin mit einer ALG II-Quote von 21,1 Prozent am schlechtesten abgeschnitten. NRW liegt mit einer Quote von 11,3 Prozent im Mittelfeld. Am wenigsten von Armut betroffen, sind Baden-Württemberg mit 10,8 Prozent und Bayern mit 11,0 Prozent.

Quelle: nachrichten.yahoo.com

Diagramm: Armutsquote in Deutschland 2005/2010

Armutsquote in Deutschland

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Beamte in Hagen werden befördert

In Hagen werden noch im Jahr 2011 79 Beamte der Stadtverwaltung, darunter 39 Beamte der Feuerwehr, befördert werden.

Die Beförderten in spe hingen schon seit mehreren Jahren in der Warteschleife. Beamte im mittleren Dienst der Berufsfeuerwehr sollen als erste befördert werden. Anschließend dann die Beamten im einfachen, mittleren und gehobenen Dienst bis zur Besoldungsstufe A 11.

In der ersten Beförderungswelle sollen nur diejenigen Beamten berücksichtigt werden, die schon länger als zwei Jahre auf eine Beförderung warten.

Die Beförderung der Beamten wurde durch die lange ausstehende Beförderungsgenehmigung der Stadt Hagen hingezogen. Sofern die Stadt einen Haushaltssanierungsplan vorgelegt hat, der genehmigt wird, können Beamte wieder durch die Bezirksregierung in Eigenregie befördert werden.

Quelle: derwesten.de

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Tarifliches Weihnachtsgeld in NRW 2011

Das Landesarbeitsministerium in Nordrhein-Westfalen hat kürzlich auf das tariflich ausgezahlte Weihnachtsgeld hingewiesen. Die jährliche Sonderzahlung wird in NRW im Regelfall mit dem November Entgelt ausgezahlt und gilt als sogenanntes 13. Monatsgehalt. Die tariflichen Regelungen und die Höhe der Sonderzahlung sind in NRW sehr unterschiedlich ausgeprägt. So kann es vorkommen, dass etwa zwei Drittel bis drei Viertel des Brutto-Weihnachtsgeldes für Steuern und Sozialabgaben einbehalten werden kann. Einen Anspruch auf ein tarifliches Weihnachtsgeld besteht jedoch nur dann, wenn eine Zugehörigkeit zu einem Tarifvertrag besteht.

Die Höhe der Sonderzahlung variiert nach Angaben des Ministeriums zwischen 0 und 165 Prozent des Monatseinkommens. So wird beispielsweise im Tarifvertrag für das Baugewerbe ein Weihnachtsgeld von 55 Prozent ausgezahlt. In der Branche der Süßwarenindustrie und Brauerei erhalten Beschäftigte in der Regel das 13. Gehalt in Höhe von 100 Prozent des Monatsgehaltes. Kein tarifliches Weihnachtsgeld hingegen erhalten nach Aussagen des Ministeriums Mitarbeiter in den Branchen des Fleischer- und Konditoreihandwerkes sowie im Bereich des Dachdeckerwesens. Im Handelsbereich ist dagegen eine tarifliche Sonderzahlung von 433,92 Euro für das Jahr 2011 vorgesehen.

Nachfolgend wird die Höhe des gezahlten Weihnachtsgeldes in Abhängigkeit zum Monatseinkommen (ME) für einige Branchen in NRW für das Jahr 2011 dargestellt.

NRW – Tarifliches Weihnachtsgeld 2011

Weihnachtsgeld Tabelle

Branche Tarifliches Weihnachtsgeld/ME
Apotheken

100 %

Arzthelferin/medizinische Fachangestellte

100 %

Augenoptikerhandwerk

100 %

Bäckerhandwerk

210 – 470 EUR

Bankgewerbe (privat)

100 %

Bekleidungsindustrie

82,5

Brauereien

100 %

Chemische Industrie

95 %

Eisen-Stahlindustrie

110 %

Einzelhandel

62,5 %

Elektrohandwerk

30 – 50 %

Florist-Fachbetriebe

15 %

Forstbetriebe privat

255,65 EUR

Futtermittelindustrie

100 %

Gartenbau

Keine Regelung

Gaststätten- Hotelgewerbe

50 %

Gebäudereinigerhandwerk

Keine Regelung

Güterverkehrsgewerbe privat

30 – 40 %

Italienische Eiscafé Betriebe

50 – 100 %

Kraftfahrzeuggewerbe

20 – 50 %

Landwirtschaft

255,65 EUR

Metall- Elektroindustrie

25 – 55 %

Privathaushalte

60 %

Reisebürogewerbe

100 %

Schuhindustrie

60 %

Textilindustrie

100 %

Tierarzthelfer

40 – 50 %

Verlage Tageszeitung

95 %

Versicherungsgewerbe privat

80 %

Wohnungswirtschaft

50 – 100 %


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Weihnachtsgeld Klausel in Arbeitsverträgen oftmals unwirksam

Wer als Angestellter, Arbeiter oder Beamte oder Beamter Weihnachtsgeld erhält, geht zumeist davon aus, dass dies im Vertrag geregelt ist und dies auch tatsächlich gültig ist. Oftmals ist es jedoch so, dass die Klauseln nicht eindeutig formuliert wurden, so dass ein Anspruch entfallen oder sich auch ergeben kann.

Zum Beispiel ist es dann der Fall, wenn in der Klausel Folgendes steht:

“Soweit der Arbeitgeber [...] nicht vorgeschriebene Leistungen [...] gewährt, erfolgen sie freiwillig und ohne jede rechtliche Verpflichtung. Sie sind daher jederzeit ohne Wahrung einer besonderen Frist widerrufbar.”

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesDas Bundesarbeitsgericht entschied in seinem Urteil vom 8. Dezember 2010, AZ: 10 AZR 671/09, dass Weihnachtsgeld nicht auf freiwilliger Basis und gleichzeitig auf Widerruf gezahlt werden kann. Das Bundesarbeitsgericht erläuterte dies anhand des obigen Textbeispiels so, dass diese Klausel mit dem Widerruf einen Anspruch auf Weihnachtsgeld enthält. Damit erfolgt die Zahlung der Sonderleistung aber eben nicht mehr auf freiwilliger Basis, auch wenn der Arbeitgeber dies ausdrücklich in der Klausel festhält. Für das Bundesarbeitsgericht ist die ausgedrückte Freiwilligkeit des Arbeitgebers eine Art Verpflichtung für die freiwillige Zahlung.

Ebenfalls müssen Arbeitgeber die Klauseln für eine Zahlung von Weihnachtsgeld vertiefen, die ausdrücklich regeln sollen, dass nur Bestandsmitarbeiter und keine gekündigtem Mitarbeiter eine Sonderzahlung erhalten sollen. Zudem muss geregelt werden, welche Art von gekündigten Beschäftigten eventuell ebenfalls ein Weihnachtsgeld erhalten können. Dazu seien Mitarbeiter, die selbst gekündigt haben und Mitarbeiter, die seitens des Unternehmens gekündigt wurden, zu differenzieren. Dies legte das Landesarbeitsgericht in Hamm in seinem Urteil vom 16. September 2010, AZ: 15 Sa 812/10 fest.

Weihnachtsgeld wird häufig zur Tilgung von Schulden und für den Haushalt eingesetzt, wie es laut einer IFES-Studie beispielsweise bei rund 60 Prozent der Angestellten und Beamten in Österreich der Fall ist. Aber auch Beamte und Angestellte in Deutschland rechnen die jährliche Sonderzahlung in den Haushaltsplan mit ein. Doch zumeist reicht die Einmalzahlung nicht aus, um beispielsweise alle Kredite zu tilgen und Sonderwünsche zu Weihnachten zu realisieren. Eine günstige Umschuldung, beispielsweise durch ein Beamtendarlehen, macht dann zum Restschuldabbau und zur Senkung der monatlichen Tilgungsrate Sinn, um dann wirklich die Sonderzahlung auch für Sonderwünsche, Geschenke und dem Weihnachtsfest einsetzen zu können.

Quelle: boulevard-baden.de

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Was ist die kalte Progression?

Ab 01. Januar 2013 sollen der Grundfreibetrag sowie der Steuertarif zu Gunsten des Steuerzahlers verschoben werden. Insgesamt sollen dem Steuerzahler damit ein höheres Nettogehalt ausgezahlt werden. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble  (CDU) kündigte an, somit die kalte Progression bekämpfen zu wollen. Insgesamt soll das Vorhaben dem Staat etwa sechs bis sieben Milliarden Euro kosten.

Video: Kalte Progression – Mehr Brutto, weniger Netto

Die kalte Progression ist laut Bundesfinanzministerium „die Bezeichnung für eine Steuermehrbelastung, die dann eintritt, wenn Lohnsteigerungen lediglich einen Inflationsausgleich bewirken und die Einkommensteuersätze nicht der Inflationsrate angepasst werden“. Dies bedeutet, dass der Steuerzahler trotz Lohnerhöhung nicht mehr Geld zur Verfügung hat wie vor der Lohnerhöhung. Die Inflation gleicht oftmals die Erhöhung auf der einen Seite aus, auf der anderen Seite wird der höhere Lohn durch eventuell sich ergebene höhere Einkommenssteuerstufen wieder minimiert. Letzten Endes spürt der Steuerzahler kaum eine finanzielle Veränderung.

Folgendes Beispiel soll die Problematik der Progression verdeutlichen:

Ein Arbeitnehmer erhält ein monatliches Entgelt von 4.000 Euro brutto. Nun soll er eine Entgelterhöhung von zwei Prozent erhalten. Demnach würde er zusätzlich 80 Euro Lohn erhalten. Jedoch würde er im Regelfall nur 41 Euro mehr erhalten, da er in die nächsthöhere Steuerstufe wechselt. Dies ist für ihn mit einer Steuermehrbelastung von 20 Euro verbunden. Das Entgelt steigt demnach um 2,0 Prozent, die Steuer um 2,3 Prozent. Durch die greifende Inflation wird das Gehalt nun nochmals fiktiv gekürzt. Somit würde ihm etwa die Hälfte seiner Erhöhung tatsächlich zur Verfügung stehen.

Derzeit liegen die Steuersätze zwischen 14 und 45 Prozent. Bisher hat der Staat durch die kalte Progression etwa 63 Milliarden Euro im Zeitraum von 2006 bis 2012 mehr eingenommen, wie die Wirtschaftsforscher des Instituts für Arbeit und Wirtschaft (IAW) an der Uni Bremen kalkulierten.

Von der Progression besonders betroffen sind Personen, die gering oder mittelmäßig verdienen, da der Steuertarif bis zur Einkommensgrenze von 52.000 Euro stark ansteigt. Wer über 52.000 Euro verdient, dem erwartet ein konstanter Tarif. Arbeitnehmer mit einem Entgelt von 1.250 Euro pro Monat und einer zweiprozentigen Lohnerhöhung müssen etwa 8,4 Prozent Steuern mehr zahlen. Dazu gehören vor allem Geringverdiener. Arbeitnehmer mit einem Entgelt von über 3.000 Euro pro Monat und einer zweiprozentigen Lohnerhöhung, müssen 3,35 Prozent mehr Steuern zahlen. Dazu gehören vor allem mittlere Verdiener. Dies gaben die Experten des IAW bekannt. Zudem raten sie, die Einkommensstufen sowie die Steuerstufen an die Inflation anzugleichen.

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Weihnachtsgeld pfändbar

Wie viel Weihnachtsgeld darf gepfändet werden?

Weihnachtsgeld darf ab einer Pfändungsgrenze von 500 Euro anteilig gepfändet werden. Liegt das Weihnachtsgeld zwischen den Werten von 0 bis 500 Euro, so wird dieses nicht als pfändbarer Wert berücksichtigt. Liegt das Weihnachtsgeld jedoch über 500 Euro, so darf es anteilig gepfändet werden.

Fall 1: Einem Arbeitnehmer droht eine Pfändung. Er erhält 1.800 Euro monatlich als Nettolohn ausgezahlt. Mit dem Novemberentgelt würde er aber noch ein Weihnachtsgeld von 500 Euro zuzüglich zu seinem Monatsgehalt erhalten.

Darf das Weihnachtsgeld in diesem Fall gepfändet werden?

Die Antwort ist „Nein“. Das Weihnachtsgeld wird in diesem Beispiel bei der Pfändung nicht berücksichtigt. Von den 1.800 Euro sind nur 95 Euro pfändbar. Somit würde sich der Nettolohn um 95 Euro auf 1.705 Euro minimieren. Zu den 1.705 Euro würde das Weihnachtsgeld von 500 Euro hinzukommen. Demnach würde der Arbeitnehmer im November ein Entgelt von 2.205 Euro ausgezahlt bekommen.

Fall 2: Ein Beschäftigter, verheiratet mit einem Kind, erhält 1.800 Euro Nettolohn. Er würde im November eine Sonderzahlung von 700 Euro erhalten. Jedoch droht ihm eine Pfändung.

Darf das Weihnachtsgeld in diesem Fall gepfändet werden?

Die Antwort ist „JA“. Jedoch nur anteilig. Die Differenz zwischen der Pfändungsgrenze von 500 Euro und dem tatsächlichen Weihnachtsgeld liegt bei 200 Euro. Addiert man diese zu dem Nettogehalt, so ergibt sich ein Entgelt von 2.000 Euro. Dieses darf bei einem verheirateten Mann mit einem Kind mit 175 Euro gepfändet werden. So würde der Arbeitnehmer 1.825 Euro ausgezahlt bekommen.

Viedeo: Darf das Weihnachtsgeld gepfändet werden?

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Beamte auf Imagewechsel-Kurs

Das Ansehen der Beamten wächst laut einer Forsa-Umfrage für den Deutschen Beamtenbund (dbb) bei der deutschen Bevölkerung immer mehr. Rund 80 Prozent der Bürger sehen Beamte pflichtbewusst, 77 Prozent der Bevölkerung  für verantwortungsbewusst, 74 Prozent für zuverlässig, 67 Prozent für hilfsbereit und 66 Prozent für kompetent.

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesLaut dem Vorsitzenden des dbb, Peter Heesen, begeistern sich auch zunehmend junge Bürger für den öffentlichen Dienst. Etwa 61 Prozent der Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren könnten sich den öffentlichen Dienst als Arbeitsgeber vorstellen.

Für rund 78 Prozent der befragten Bürger ist ein stärkerer Staat wichtig. Dabei gaben 99 Prozent der Befragten an, dass Schulen sehr wichtig sind. 98 Prozent der Bürger sehen Krankenhäuser, Polizei und Kindergärten ebenso als sehr wichtig an. Auf dem vorletzten Rang kamen die Landesministerien mit 59 Prozent der Stimmen. Letzte wurden mit 49 Prozent der Stimmen die Landesmedienanstalten.

Quelle: abendblatt.de

Siehe auch:

Der öffentliche Dienst ist im Ansehen der Bürger gestiegen

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Steuervereinfachungsgesetz 2011

Das von der Bundesregierung gebilligte Steuervereinfachungsgesetz soll bereits mit zwei der geplanten 35 Vereinfachungen für das Jahr 2011 gelten. Bundesrat und Bundestag hat diesem am 21. September 2011 zugestimmt. Konkret soll es mit dem neuen Steuergesetz 35 Vereinfachungen geben, von denen Bürger gleichermaßen wie Unternehmen profitieren sollen.

Unter anderem soll der Arbeitnehmerpauschbetrag von 920 Euro auf 1.000 Euro angehoben werden. Etwa 550.000 Arbeitnehmer brauchen somit keine Belege mehr aufheben. Dies erspart den Arbeitnehmern etwa 330 Millionen Euro pro Jahr.

Eltern können in der Steuererklärung für 2012 Kinderbetreuungskosten leichter absetzen. Dabei wird nicht mehr zwischen privaten und beruflichen Gründen für die Betreuung unterschieden. Durch den Wegfall der Grundangaben und der kompletten „Anlage Kind“ können Eltern jährlich Beträge einsparen. Die Bundesregierung geht von einem Betrag von 60 Millionen Euro aus.

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesEine weitere Vereinfachung in dem Gesetz sieht vor, dass bei volljährigen Kindern unter 25 Jahren die Überprüfung des Einkommens im Rahmen der Beantragung von Kindergeld und Kinderfreibeträgen wegfällt.

Damit erlischt automatisch die Einreichung von Belegen beim Kindergeldantrag und bei der Einkommensteuererklärung. Sollte ein Kind neben dem Erststudium oder der Ausbildung Geld hinzuverdienen, so wird dem kindergeldberechtigten Elternteil trotz dessen Kindergeld gewährt. Laut Berechnungen soll mit dieser Steuervereinfachung 200 Millionen Euro eingespart werden.

Arbeitnehmer, die eine Entfernungspauschale steuerlich absetzen können, können ebenso profitieren, denn ab 2012 brauchen Arbeitnehmer, die bei der Wahl der Verkehrsmittel auf dem Arbeitsweg wechseln, die Kosten für die Verkehrsmittel nicht für jeden Tag belegen. Zukünftig sollen dann vom Finanzamt nur noch die Jahreskosten verglichen werden.

Für Unternehmen gibt es ebenfalls steuerliche Erleichterungen. Es soll bereits ab 2011 eine elektronische Rechnungsstellung in vereinfachter Form in Deutschland und in der EU bis zum Jahr 2013 eingeführt werden. Damit sollen rund vier Milliarden Euro an Verwaltungskosten eingespart werden. Dies entspricht etwa die Hälfte aller Kosten im Verwaltungswesen der Rechnungsstelle.

Zudem sollen weitere elektronische Formulare eingeführt bzw. bei der Nutzung erleichtert werden. Betriebsprüfungen sollen zeitnah beim Entstehen der Steuern durchgeführt werden. Lange zeitliche Distanzen soll es dabei nicht mehr geben.

Inwieweit durch die Vereinfachungen auch andere Branchen, wie beispielsweise die Darlehens- und Kreditsparte mit dem Beamtendarlehen, Ratenkredit, Dispo usw., profitieren können, wird sich zeigen.  Fakt ist jedoch, dass das Steuervereinfachungsgesetz Bürgern sowie Unternehmen nicht nur Geld einsparen, sondern auch erheblich an Zeit einsparen lässt.

Quelle: forium.de

Siehe auch:

Entwurf eines Steuervereinfachungsgesetzes 2011
Bundestag will Steuervereinfachungsgesetz beschließen

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Die Targobank – ehemals Citibank

Die im Privatkundengeschäft tätige Targobank firmierte im Februar 2010 von der Citibank Privatkunden AG & Co. KGaA. zur Targobank AG & Co. KGaA. In Deutschland ist die Targobank mit etwa 6.000 Beschäftigten, 335 Vertriebsstandorten und rund 3,4 Millionen Kunden mit Sitz in Düsseldorf vertreten.

Im Jahre 2008 wurde sie in die französische Credit-Mutuel-Bankengruppe eingespeist. Zuvor gehörte sie zur amerikanischen Citigroup.

Geschichtliches

Die Targobank – ehemals CitibankIm Jahre 1926 war die heutige Targobank als Kundenkreditbank (KKB) in Deutschland mit Sitz in Königsberg tätig. Sie war die erste Bank, die Kredite an Privatbürger vergab. Ebenso im gleichen Jahr wurde die erste Zweigstelle der City Bank of New York in Berlin eröffnet. Im Jahre 1973 wurde die KKB von der City Bank übernommen und 1991 zur Citibank Privatkunden AG firmiert. Seit dem Jahre 2003 bis heute trägt sie die Rechtsform KGaA.

Im Jahre 2008 wurde die Citibank von der französischen Genossenschaftsbank Credit Mutuel für 4,9 Milliarden Euro gekauft. Die Credit Mutuel erhielt die Privatbank zuzüglich der erwirtschafteten Gewinne für das Jahr 2008. Am 22. Februar 2010 firmierte die Citibank zur Targobank. Seitdem ist sie bis heute in Deutschland nur als Targobank tätig.

Unternehmensstruktur

Die Targobank hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist in über 200 Städten mit etwa 335 Vertriebsstandorten tätig. Zur Bank gehört ebenso ein Dienstleistungscenter, welches sich in Duisburg befindet.

Zudem war die ehemalige Citibank mit den Gesellschaften Citibank Privatkunden AG & Co. KGaA mit Sitz in Düsseldorf, mit der Citicorp Dienstleistungs GmbH mit Sitz in Duisburg, mit der Citicorp Deutschland GmbH mit Sitz in Düsseldorf und mit der Citifinanzberatung GmbH ebenso mit Sitz in Düsseldorf in Deutschland tätig.

Image und Presse

Die Citibank hatte in der Presse und in den Medien ein eher zwiespältiges Image. Einerseits wurde sie unter anderem vom Handelsblatt als „kundenorientierteste Bank Deutschlands 2006“ ausgezeichnet, andererseits erhielt sie vehemente Kritik unter anderem vom Verbraucherschutz und Plusminus wegen ihrer Vergabepraxis von Krediten. Zudem muss sie sich zusammen mit der Spardabank Münster vor Gericht wegen zu hoher Zinsen beim Dispositionskredit verantworten. Der Verbraucherschutz mahnte drei Banken diesbezüglich ab. Eine Bank unterschrieb ein Unterlassungsschreiben, die ehemalige Citibank und die Spardabank jedoch nicht.

Ebenso wurde heftige Kritik an der Kooperation im Rahmen der Bahncard mit Kreditkartenfunktion mit der Deutschen Bahn ausgeübt. Die Citibank wollte Kundendaten sowie Fotos von Kunden in den USA bearbeiten lassen, jedoch konnte der Datenschutz nicht 100-prozentig sichergestellt werden. Das Projekt wurde somit seitens der Deutschen Bahn 1999 beendet.

Quelle: wikipedia.de – targobank.de

Offizielle Webseite: www.targobank.de

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Lehrer in NRW oft älter als 50 Jahre

In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2010 155.629 hauptamtliche Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen eingestellt. Gerade einmal 17,1 Prozent waren jünger als 35 Jahre.

Im Gegensatz dazu waren 75.384 Lehrer an staatlichen Schulen in NRW älter als 50 Jahre. Dies entspricht einem Anteil von 48,7 Prozent, also knapp die Hälfte der gesamten Lehrkräfte. Das Durchschnittsalter lag nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes IT.NRW bei Lehrerinnen bei 46 Jahren und bei Lehrern bei 49 Jahren.

Damit ist die Alters-Quote in den letzten 10 Jahren um etwa 7 Prozent gestiegen. Damals waren etwa 41,2 Prozent über 50 Jahre im Schuldienst tätig. Den Höhepunkt erreichte die Alters-Quote jedoch im Jahre 2007, als 51,7 Prozent der Lehrer über 50 Jahre alt waren.

In Köln sieht es im Vergleich zum Landesdurchschnitt nicht viel besser aus. Derzeit sind etwa 7.918 Lehrer und Lehrinnen in Köln an allgemeinbildenden Schulen tätig, wobei jedoch zwei Drittel davon, genau genommen 5.643, Lehrerinnen sind. Das Durchschnittsalter beträgt bei Lehrerinnen 45,7 und bei Lehrern 47,3 Jahre.

Die ungleiche Geschlechterverteilung wird vor allem im Bereich der Grundschule deutlich. Derzeit sind 1.965 Lehrerinnen aktiv im Schuldienst, im Vergleich dazu gerade einmal 210 Lehrer. Das Weiterbildungskolleg ist der Schultyp mit dem momentan höchsten Altersdurchschnitt in NRW. Dort beträgt das Durchschnittsalter 51,1 Jahre.

In NRW ist die Alters-Quote von Lehrkräften gestiegen

Alters-Quote für Lehrer

Alters-Quote für Lehrerinnen

Etwa 5 Jahre jünger sind die Lehrkräfte an Gymnasien (45,5 Jahre) und Grundschulen (44,1 Jahre) in Köln. Rund die Hälfte der kompletten Lehrerschaft in Köln arbeitet an diesen Schulen. Etwa 3.501 Lehrkräfte waren im Juli 2010 älter als 50 Jahre, 2.948 waren zwischen 35 und 49 Jahre alt und 1.469 Lehrer und Lehrinnen waren jünger als 35 Jahre.

Quelle: koeln-nachrichten.de

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Beamtendarlehen auch für Pensionäre möglich

Das Beamtendarlehen kann nicht nur von Beamten im Dienst, sondern auch von Pensionären abgeschlossen werden. Dabei ist zu beachten, dass die Obergrenze bei 58 Lebensjahren liegt. Jedoch sind Ausnahmen möglich, in dem ein Beamtenkredit bis zum 62. Lebensjahr abgeschlossen werden kann. Ob für Sie ein Beamtendarlehen bis zum 62. Lebensjahr in Betracht kommt, hängt unter anderem von Ihren Bezügen ab. Bitte stellen Sie für eine Vorabkalkulation eine Anfrage. Dies ist für Sie kostenlos und vollkommen unverbindlich.

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesPensionäre, die sich für einen Beamtenkredit entscheiden, können sich einen bestimmten Wunsch bis zu 100.000 Euro erfüllen. Voraussetzung dafür ist lediglich die Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst. Altkredite müssen, sofern sie nicht zu den Grundbuch eintragenden Krediten zählen, abgelöst werden. Dies ist jedoch nicht als Nachteil zu sehen, sondern vielmehr als ein Vorteil, denn die zumeist teuren Altkredite werden durch die Beanspruchung des Beamtendarlehens häufig mit günstigeren Konditionen abgelöst. Dadurch kann sich die Restschuld erheblich minimieren.

Zudem bietet das Darlehen durch die gekoppelte Lebensversicherung eine Sicherheit, die von Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst sehr geschätzt wird. Denn sollte der Darlehensnehmer frühzeitig versterben, erlangen die Angehörigen eine finanzielle Sicherheit.

Das Beamtendarlehen an sich kann als Kredit für Pensionäre gesehen werden, da es mit sehr günstigen Konditionen und demnach kleinen Monatsraten, die Pension nicht zu sehr beansprucht. Gerade Pensionäre, die in der heutigen Zeit gut wirtschaften müssen, können sich somit einen Traum erfüllen.

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Beamte und Lehrer dürfen streiken

Beamte, darunter auch Lehrer, dürfen nach Urteil des Verwaltungsgerichts Kassel (Aktenzeichen: 28 C 574/10.KS.D, 28 K 1208/10.KS.D). streiken, sofern sie nicht hoheitlichen Aufgaben nachgehen. Zu hoheitlich Tätigen gehören unter anderem Polizeibeamte, Beamte in der Staatsverwaltung und Streitkräfte.

Das Gericht entschied somit zugunsten einer Lehrerin, die im Rahmen einer Streikaktion der GEW im Jahre 2009 teilgenommen hatte. Wegen der Teilnahme wurde ihr eine Disziplinarstrafe auferlegt.

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesDie Lehrerin legte Klage ein und berief sich auf die Europäischen Menschenrechtskonventionen. Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof entschied in zwei Fällen in den Jahren 2008 und 2009, dass auf dem öffentlichen Dienst nicht komplett ein Streikverbot verhängt werden dürfe, sondern nur auf bestimmten Berufsgruppen. Zudem sei eine Differenzierung zwischen Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst nicht rechtens, da die Tätigkeit von Beamten und Angestellten sich ähneln.

Gegen das Urteil besteht die Möglichkeit zur Berufung beim Verwaltungsgerichtshof  Hessen. Die Gewerkschaften sowie die SPD und Linken begrüßen die Entscheidungen des Gerichts.

Quelle: focus.de

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Bis zu 24.000 Lehrer Honorarverträge geprüft

Honorarverträge von Ganztagsschulen werden von der Staatsanwaltschaft überprüft Bis zu 24.000 Honorarverträge von Lehrern an Ganztagsschulen in Niedersachsen sollen laut der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) nicht rechtsmäßig sein. Derzeit werden die Verträge von der Oberstaatsanwaltschaft auf die Sozial- und Rentenversicherungspflicht geprüft. Sollten die Lehrer sozial- und rentenversicherungspflichtig gewesen sein, so droht den betroffenen Schulen eine Nachzahlung in Millionenhöhe. Laut Eberhard Brandt, Chef der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen (GEW), geht es dabei um jährlich 7.000 bis 8.000 Honorarverträge von Fachkräften.

Bildquelle: © tiero – Fotolia.com

Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit im Rahmen der Untersuchung die Akten des Kultusministeriums. Dabei wird das Ergebnis der Prüfung jedoch erst Mitte nächsten Jahres erwartet.

Das Kultusministerium sieht der Sache gelassen entgegen. Eine Sprecherin teilte mit: “Seit 2002 geht es im Ganztagsschulbereich um Vertragsverhältnisse mit mehr als 20 000 Personen”. “Sollte es in Einzelfällen unverschuldete Budgetüberschreitungen geben, werden wir den Schulen helfen.”

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesGEW-Chef Brandt kritisiert zudem die Zahl der neu eingestellten Lehrer. In Niedersachsen wurden 700 zusätzliche Stellen an allgemeinbildenden Schulen und 150 Stellen im berufsbildenden Bereich besetzt. Die GEW empfindet dies als “zu gering, um nur einen Funken Entlastung zu erreichen”, wie Brandt mitteilte.

Weiterhin wurde die angebliche Benachteiligung von Gesamtschulen seitens der GEW kritisiert. Rund 40 Prozent mehr Anmeldungen seien dort jährlich im Durchschnitt zu verzeichnen. Deshalb sollte man auch verstärkt Gesamtschulen fördern, so die Ansicht der Gewerkschaft.

Quelle: welt.de

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Etwa 3.800 neue Lehrer für Brandenburg geplant

In Brandenburg sollen bis 2014 rund 2.000 neue Lehrer eingestellt werdenIm Bundesland Brandenburg sollen, wenn es nach der Landesregierung geht, bis zum Jahr 2015 etwa 2.000 neue Lehrer eingestellt werden. Dies wurde in die Planung des Personalbedarfs vom Finanzministerium aufgenommen.
Somit wurde die Anzahl der Lehrer um rund 750 Lehrkräfte in der  Planung aufgestockt, denn bis zum Jahr 2014 sollten nur 1.250 Lehrer neu eingestellt werden. Dies hatte die Rot-rote Koalition in ihrer Legislaturperiode beschlossen.
Bis zum Jahr 2020 soll sich das Haushaltsvolumen
von bisher angenommenen acht Milliarden Euro

Bildquelle: © Woodapple – Fotolia.com

auf rund 9,4 Milliarden Euro vergrößern. Gleichzeitig soll sich die Anzahl der Beschäftigten trotz insgesamt rund 3.800 Neueinstellungen von etwa 49.500 auf 40.000 bis zum Jahr 2029 minimieren.

Quelle: rbb-online.de

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Frauenquote: Gesetzliche Regelung

Der Vorschlag von Familienministerin Kristina Schröder (CDU) im Januar 2011 zur Einführung einer Frauenquote in Form einer Flexi-Quote an deutschen Unternehmen, führte neben zahlreichen Protesten aus politischen und wirtschaftlichen Kreisen auch zur mehrheitlichen Befürwortung durch die Bevölkerung.

Eine repräsentative Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums hat ergeben, dass etwa 70 Prozent der Bevölkerung Deutschlands, darunter 79 Prozent Frauenanteil und 62 Prozent Männer, sich für eine gesetzliche Einführung einer derartigen Quote aussprechen.
95 Prozent der Frauen sowie 88 Prozent der Männer sind zudem der Ansicht, dass dem derzeitigen Arbeitsmarkt genügend Frauen für Spitzenpositionen, beispielsweise als Top-Managerin, zur Verfügung stehen.

Die Diskussionen um die Einführung einer Frauenquote an Unternehmen führten nicht spurlos an einigen Firmen vorbei. So hatten sich im März 2011 beispielsweise 30 Dax-Unternehmen verpflichtet, Frauen verstärkt zu fördern. Dort sind derzeit fünf Frauen im Vorstand tätig. Der Vorstand der Dax-Unternehmen besteht jedoch aus 186 Posten, von denen momentan noch 181 von Männern besetzt sind.

Quelle: welt.de

Video: Quotenfrauen für die Wirtschaft? Mit Kristina Schröder

Frauen in Vorständen der 200 größten Unternehmen (2010)

Unternehmen* Name
E.on Regine Stachelhaus
Siemens Brigitte Ederer, Barbara Kux
Opel Rita Forst, Susanna Webber
SAP Dr. Angelika Dammann
Vodafone Dr. Susan Hennersdorf
Volkswagen Leasing Dr. Heidrun Zirfas
Schlecker Christa Schlecker, Meike Schlecker
DB Regio Dr. Bettina Volkens
Sandoz International Isabell Remus (Vorsitz), Susanne Faust
dm-Drogerie Markt Petra Schäfer
Fujitsu Technology Sabine Schweiger
OMV Ana-Barbara Kuncic, Hannelore Scheidt
IBM Deutschland Martina Koederitz
Telefónica O2 Andrea Folgueiras
Havi Global Logistics Eva-Daniela Menzky
Nestlé Deutschland Elke Strathmann
Ikea Deutschland Petra Hesser (Vorsitz), Zuzana Poláková, Claudia Willvonseder
Citiworks Stephanie Möller
Air Berlin Elke Schütt
Douglas Anke Giesen
Tchibo Wioletta Rosolowska
Rossmann Alice Schardt-Roßmann

Quelle: DIW
* Nicht aufgeführte Unternehmen haben keine Frau im Vorstand.

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Mehr Beschäftigte im öffentlichen Dienst

Die Beschäftigtenquote im öffentlichen Dienst in Bund, Ländern und Kommunen ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden zufolge um 0,8 Prozent auf 4,6 Millionen gestiegen.

Beschäftigtenquote im öffentlichen DienstBesonders Universitäten, Schulen und Kindertagesstätten hätten deutlich mehr Personal, wenn auch zunehmend mehr befristete Beschäftigungsverhältnisse, eingestellt. Rund 38.600 mehr Mitarbeiter waren im Juni 2010 beschäftigt. Dies entspricht einem Zuwachs von 0,8 Prozent gegenüber dem Jahr 2009.

Den größten Zuwachs in der Beschäftigungsquote lieferten die Hochschulen mit einem Anstieg von etwa 19.100 neuen Mitarbeitern. Grund dafür war der vermehrte Einsatz von Teilzeitkräften.

Bildquelle: © Monkey Business – Fotolia.com

Auch Schulen stellten mit rund 15.000 und Kitas mit rund 8.400 neuen Beschäftigten ebenso vermehrt Personal ein. Weniger Personal wurde hingegen von der Bundesagentur für Arbeit, dem Bund und der Verwaltung der Bundeswehr eingestellt.

Generell erfreuten sich Teilzeitverträge größerer Beliebtheit. Die Teilzeitquote stieg um 3,7 Prozent, was einer Beschäftigungsquote von 52.800 neuen Mitarbeitern mit Teilzeitbeschäftigung entspricht. Dagegen gingen etwa 33.200 Beschäftigte in die Altersteilzeit.

Quelle: focus.de

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Fragen und Antworten

Was ist ein Beamtendarlehen?

Das Beamtendarlehen (Ratenkredit) ist ein für den öffentlichen Dienst konzipiertes und an eine Lebensversicherung gekoppeltes Darlehen, welches bis zu einer Darlehenssumme von 80.000 Euro (ERGO) und 100.000 Euro (DSL) abschließbar ist. Der Beamtenkredit kann zu einer Laufzeit von mindestens 12 bis maximal 20 Jahren beansprucht werden.

Gibt es für das Beamtendarlehen noch andere Bezeichnungen?

Ja, das gibt es. Häufig wird das Beamtendarlehen Beamtenkredit, Kredit für Beamte, Kredit für Akademiker, Kredit für den öffentlichen Dienst oder Darlehen für Lehrer, Polizeibeamte usw. genannt. Auch tritt oftmals die Bezeichnung in der Schreibweise Beamtendarlehn auf. Rechtschreibfehler wie Baemtendarlehen, Beatenkredit oder Beamtendarleen sind ebenfalls häufig anzutreffen.

Was macht das Beamtendarlehen so besonders?

Die untrennbare Koppelung an eine Lebensversicherung und dadurch die Gewährleistung von Schutz und Sicherheit während einer Darlehensbeanspruchung macht das Beamtendarlehen zu einer besonderen Finanzierungsmöglichkeit, die in dieser Art nicht häufig anzutreffen ist. Der Beamtenkredit gehört zudem mit seinen Zinskonditionen und der unkomplizierten Art zweifelsohne mitunter zu den attraktivsten Kreditangeboten, die der deutsche Wirtschaftsmarkt zu bieten hat.

Für wen ist das  Beamtendarlehen geeignet?

Das Beamtendarlehen ist für alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst geeignet, die mindestens 5 Jahre in einem Beschäftigungsverhältnis stehen. Auch Soldaten, Richter und Akademiker können das Beamtenkredit in Anspruch nehmen.

Kann ich das Beamtendarlehen auch zur Umschuldung einsetzen?

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesDie unkomplizierte Art des Beamtendarlehens lässt Sie den Kredit für nahezu fast alles einsetzen. Ihnen sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ob eine Umschuldung von einem teuren Kredit wie dem Dispositionskredit oder eine Ablösung von Altschulden, eine Finanzierung eines Familienautos oder eine Modernisierung einer Immobilie – Setzen Sie den Kredit so ein, wie es Ihnen beliebt. Die Verwendungsfreiheit des Beamtenkredits macht dies möglich.

Ich kann keine Lebensversicherung abschließen, kann ich trotzdem das Beamtendarlehen in Anspruch nehmen?

Leider nein. Da das Beamtendarlehen an eine Lebensversicherung untrennbar gekoppelt ist, ist ein Abschluss somit nicht möglich.

Gibt es noch eine andere Möglichkeit das Beamtendarlehen zu beantragen außer mit einer Lebensversicherung?

Ja, das gibt es. Bei Abschluss einer Dienstunfähigkeitsversicherung können Sie den Beamtenkredit ebenso in Anspruch nehmen.

Welche Gebühren kommen auf mich zu?

Beim Abschluss eines Beamtendarlehens werden Ihnen keine Bearbeitungsgebühren berechnet. Ebenso nicht, wenn Sie den Kredit vorzeitig beenden wollen. Eine Vorfälligkeitsentschädigung entfällt. Gebühren in Form von effektiven Jahreszinsen sowie Sollzinsen sind die einzigen Kosten, die auf Sie zukommen werden. Diese sind jedoch bei nahezu allen Darlehensformen zu finden.

Welcher Zinssatz gilt für mich?

Die im Internet kursierenden Zinsen für ein Beamtendarlehen treffen nicht auf jede Person zu, da das Alter sowie die wirtschaftlichen Verhältnisse bei Beantragung eine wesentliche Rolle spielen. Die Zinsen für einen Beamtenkredit bewegen sich jedoch im Regelfall im einstelligen Bereich. Um den genauen Zinssatz sowie die exakte Monatsrate zu erfahren, sollten Sie eine Beamtendarlehen Anfrage stellen.

Kostet eine Beamtendarlehen Anfrage etwas?

Nein, eine Beamtendarlehen Anfrage kostet für Sie nichts. Sie ist wie unsere telefonische Beratung für Sie kostenfrei.

Muss ich bei einer Beamtendarlehen Anfrage einen Kredit beantragen?

Nein, das müssen Sie nicht. Erst, wenn Ihnen unser Angebot zusagt, können Sie uns den mit gesendeten Antrag ausfüllen und unterschrieben an uns zurücksenden. Falls Ihnen das Angebot nicht gefällt, können Sie es bei einer Anfrage belassen oder uns um ein neues Angebot bitten. Eine Beamtendarlehen Anfrage ist demnach für Sie vollkommen unverbindlich.

Wie stelle ich eine Beamtendarlehen Anfrage?

Wir haben für Sie ein spezielles Anfrage-Formular online gestellt. Sie können uns dieses ausgefüllt direkt online übermitteln oder falls Ihnen das Internet nicht zusagt, das Anfrage-Formular im PDF-Format ausdrucken und uns per Fax oder Briefform zukommen lassen.

Was passiert mit meinen Daten nach einer Anfrage?

Ihre Daten sind bei uns sicher. Sie werden mittels SSL, einem verschlüsselten Datenübertragungs-Protokoll, an uns übersendet. Sofern Sie uns Ihre Anfrage übermittelt haben, werden wir Ihre Daten ausschließlich zum Zweck der Erstellung eines Angebots für Sie verwenden. Selbstverständlich geben wir Ihre Daten nicht an Dritte weiter oder speichern diese in einer Datenbank. Dafür garantieren wir.

Wird die Schufa über meine Anfrage bei Ihnen in Kenntnis gesetzt?

Nein. Ihre Daten werden nicht an die Schufa geleitet und wir werden ebenso keine Auskunft über Ihre Person bei einer Beamtenkredit Anfrage einholen. Erst wenn Sie beschließen, das Beamtendarlehen in Anspruch zu nehmen, dann werden wir zur Antragsprüfung eine Bonitätsauskunft bei der Schufa einholen. Dafür müssen Sie uns jedoch vorab eine Genehmigung erteilen. Das dient zu Ihrem sowie zu unserem Schutz.

Ich habe eine schlechte Bonität, aber eine Lebensversicherung. Reicht das als Sicherheit?

Leider nein. Für einen Abschluss muss eine bestimmte Bonität vorliegen. Sie sollten keinem Insolvenzverfahren unterliegen oder eine eidesstattliche Versicherung in den letzten drei Jahren abgegeben haben. Zudem sollten keine gerichtlichen Beschlüsse, Mahnverfahren oder Inkassoeinträge gegen Sie vermerkt sein. Diese Umstände verringern die Wahrscheinlichkeit auf eine Inanspruchnahme des Beamtendarlehens.

Ich habe noch weitere Fragen. Wer ist mein Ansprechpartner?

Bei weiteren Fragen, steht Ihnen Frau Patrizia Ammirato gern zur Seite. Sie ist unsere Versicherungsfachwirtin und kann Ihnen spezifische Fragen umfassend beantworten. Vertrauen Sie sich ihr an, sie ist durch ihr Studium und ihrer jahrelangen Erfahrung kaum in ihrem Fachgebiet zu übertreffen.

Weitere Fragen:
Beamtendarlehen Kreditanfrage


Beratung Beamtenkredit

kostenloses Kredit Angebot anfordern

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Beamtendarlehen Kreditanfrage

Eine Kreditanfrage ist für die Kunden unerlässlich, die ihre Zinsen und Monatsraten exakt bestimmen lassen wollen. Die Kreditanfrage ist dabei vollkommen kostenfrei und unverbindlich.

Wie stellt man als Kunde eine Kreditanfrage?

Eine Beamtendarlehen Anfrage ist sehr leicht und schnell auszuführen. Dabei ist lediglich ein Anfrage Formular auszufüllen und abzusenden. Dies kann bequem online von zu Hause aus geschehen. Wer seine Daten nicht online übermitteln möchte, kann auch die PDF-Kreditanfrage nutzen. Die PDF ist herunterzuladen, auszufüllen und uns dann entweder per Fax oder per Post zuzusenden.

Die Online-Variante ist natürlich das Einfachste und Schnellste. Einfach die Angaben in die vorgefertigten Felder eintragen und innerhalb weniger Minuten absenden.

Welche Daten werden zur Kreditanfrage benötigt?

Für eine Kreditanfrage werden in erster Linie Ihre Einkommensverhältnisse benötigt. Was verdienen Sie? Sind Sie in einem Arbeitsverhältnis? Haben Sie eventuelle Nebeneinkünfte? usw. Neben den wirtschaftlichen Angaben werden noch persönliche Daten benötigt. Wie lautet Ihr Name? Ihre Anschrift? Ihr Alter? usw. Als dritter Bereich werden finanzielle und wirtschaftliche Belastungen abgefragt. Zum Beispiel: Haben Sie Altkredite? Versicherungen?

Das hört sich für Sie als Kunde eventuell sehr viel an, jedoch nur so können wir den exakten Zins und die Monatsraten kalkulieren. Wir wollen Ihnen nichts vormachen und versprechen Ihnen, sofern Sie sich für einen Kredit bei uns entscheiden, auch keine Sofortzusage, sondern setzen in erster Linie auf Vertrauen und Ehrlichkeit. Und für eine präzise und seriöse Kreditanfrage für ein Beamtendarlehen sind diese Daten einfach unerlässlich. Denn nur so können wir garantieren, dass Sie bei einer eventuellen Kreditbeantragung Ihrerseits nicht böse erwachen.

Was wird genau bei einer Beamtendarlehen Anfrage ermittelt?

Wenn Sie eine Kreditanfrage gestellt haben, dann ermittelt Frau Patrizia Ammirato, eine Expertin für Beamtendarlehen und Versicherungen, die für Sie geltenden Zinsen, die Monatsrate sowie eventuelle Überschussleistungen. Die Zinsen werden dabei genau aufgespalten in effektive Zinsen und Sollzinsen. Zudem werden Ihre gesamte Zinsbelastung, der Lebensversicherungsbeitrag sowie der monatliche Gesamtaufwand angegeben. Diese exakt für Ihre Person ermittelten Daten können Sie im Regelfall nicht durch einen Beamtendarlehen Rechner ohne Anfrageformular kalkulieren.

Was passiert mit meinen Daten bei einer Kreditanfrage?

Ihre Daten werden selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben – auch  nicht an die Schufa. Eine Bonitätsklärung ergibt sich erst dann, wenn Sie sich für einen Beamtenkredit bei uns entscheiden.

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Beamtendarlehen Erklärung

Sollzins:

Der Darlehensbetrag wird mit dem Sollzins verzinst, welcher über die gesamte Laufzeit garantiert ist und die Höhe der laufenden Zinsraten bestimmt.

Effektivzins:

Seit Einführung der Verbraucherkreditrichtlinie der EU vom 11.06.2010 werden in den Effektivzinsen neben dem Zins für das Darlehen auch die Kosten der Lebensversicherung mit einberechnet.

Ablaufleistungen aus der Lebensversicherung:

Eine Tilgung des Beamtendarlehens wird mittels der Ablaufleistung aus der Lebensversicherung vorgenommen. Etwaige Überschussanteile werden nach Darlehenstilgung an Sie ausgezahlt. Ebenso ist eine Verwendung der Überschusszahlung für eine Verkürzung der Darlehenslaufzeit möglich.

Gewinnbeteiligung:

Die Gewinnbeteiligung oder auch Überschusszahlung genannt, kann nicht als garantiert gezahlte Leistung betrachtet werden. Sie ist lediglich prognostiziert. Die oben getätigten Berechnungen wurden auf Grundlage des Zinssatzes vom Jahr 2010 kalkuliert. (Stand 22.01.2010)

Vorzeitige Tilgung:

Sofern Sie eine vorzeitige Tilgung des Darlehens wünschen, ist dies selbstverständlich möglich. Es werden Ihnen dabei keine Bearbeitungsgebühren oder eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnet. Falls Sie die Darlehenssumme zum Teil tilgen möchten, dann werden die Zinsen auf das Restkapital berechnet.

Kapitallebensversicherung:

Das Beamtendarlehen ist untrennbar an eine Kapitallebensversicherung gebunden und kann nicht von dieser gelöst werden. Demzufolge geht eine Beantragung eines Beamtendarlehens stets mit einem Abschluss einer Lebensversicherung/Dienstunfähigkeitszusatzversicherung einher.

Fragen und Kontakt

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. 24 Stunden am Tag können Sie uns online per Mail erreichen. Wer eine persönliche Beratung wünscht, kann uns jederzeit kostenfrei unter 0800/ 300 800 1 anrufen. Ein Fax ist selbstverständlich ebenso möglich.

Beamtendarlehen Anfrage:

Wenn Sie eine persönliche Berechnung Ihrer Zinsbelastung und Monatsrate wünschen, dann stellen Sie bitte mittels unseres Anfrageformulars eine Kreditanfrage. Eine Kreditanfrage ist für sie völlig unverbindlich und kostenfrei und ist nicht mit einem Schufa-Eintrag verbunden.

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Mathematiklehrer in Deutschland haben Defizite im Unterrichtsstoff

Die Unterschiede der Leistung  zwischen deutschen Mathematiklehrer sind im Vergleich zu anderen Ländern immens. Dies gab die internationale Mathematik-Lehrerstudie TEDS-M (Teacher Education and Development Study in Mathematics) mit ihrem Ergebnis bekannt.

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesVon mangelnden Kenntnissen betroffen sind vor allem Grund-, Haupt- und Realschullehrer ohne ein Fachstudium der Mathematik. Die Lehrer sind teilweise nicht in der Lage, bestimmte Aufgaben, die für Schüler konzipiert sind, zu lösen. Im Gegenzug dazu haben Lehrer an Grundschulen und Gymnasien mit einem mathematischen Fachstudium in der Studie sehr gut abgeschnitten.

Deutsche Lehrer nehmen im Durchschnitt ihre erste berufliche Tätigkeit zwischen 27 und 30 Jahren auf. Dies ist im Vergleich zu anderen Ländern drei bis sechs Jahre später als bei internationalen Kollegen.

Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende der GEW, fordert eine Angleichung des Ausbildungsweges für Grund-, Haupt- und Realschullehrer an die des Gymnasiallehrers, um fachlich kompetentes Personal an Schulen nachhaltig zu gewinnen.

Insgesamt nahmen an der Mathematik-Studie 17 Länder teil. Darunter waren Norwegen, die Schweiz, Polen, die USA, Südkorea, Singapur, Russland und Taiwan. Taiwan belegte den besten Rang. Deutschland sowie die USA schnitten mittelmäßig ab und belegten demzufolge Plätze im Mittelfeld. Singapur, Russland und Norwegen hingegen konnten mit sehr guten Leistungen punkten.

Quelle: gew.de

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EZB hebt Leitzins erneut an

Die Europäische Zentralbank (EZB) hebt, laut Mitteilung des EZB-Rates, zum zweiten Mal ihren Leitzins an. Damit steigt der Zins um 0,25 Prozentpunkte auf 1,5 Prozent.

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesMit der Erhöhung des Leitzinses steigt nicht nur der Zinssatz von Dispositionskrediten und anderen an den Leitzins der EZB gekoppelten Darlehen, sondern auch die Sorge darüber, dass Portugal und Griechenland eventuell ein weiteres Rettungspaket benötigen. Denn mit einer Erhöhung des Leitzinses steigen auch die an den Leitzins gekoppelten Zinsen eines kreditgebenden Institutes. Seit Einführung der Verbraucherkreditrichtlinie Mitte 2010 sind Banken und Sparkassen verpflichtet, ihre Zinsen an einen Referenzzins zu binden. Viele der kreditgebenden Institute koppelten ihren Leitzins an den Referenzzins der EZB.

Schon nach der ersten Anhebung des EZB-Zinses stiegen bei vielen Banken und Sparkassen die Zinsen. Ein erneuter Anstieg der Zinsen bedeutet auch diesmal: Die Zinsen für Kredite und Darlehen werden steigen. Aber Achtung: Nicht jeder Kredit ist von der Zinsanhebung betroffen. Für gewöhnlich steigen vor allem bei Dispositionskrediten die Zinsen. Aber auch Eigenheimbesitzer mit Abzahlung einer Hypothek in Spanien, Portugal und Irland werden den Anstieg zu spüren bekommen.

Die Anhebung des Referenzzinses war jedoch abzusehen, da EZB-Präsident Jean-Claude Trichet kürzlich die Situation der Inflation als eine Lage von „großer Wachsamkeit“ beschrieb.

Derzeit liegt die Teuerungsrate im europäischen Raum bei 2,7 Prozent. Das entspricht 0,7 Prozent über dem von der EZB angestrebten Zinsniveau. Mit der zweiten Zinsanhebung sollen die kontinuierlich ansteigenden Verbraucherpreise gedrosselt werden.

Quelle: ftd.de

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Deutsches Schulsystem

Rund 62 Prozent der Eltern bemängeln das Schulsystem in Deutschland. Das ergab eine Umfrage des Forsa-Institutes.

Für die Umfrage für das Magazin „ Der Stern“ wurden seitens des Forsa Institutes 706 Elternteile zum deutschen Schulsystem befragt. Rund 96 Prozent der Eltern finden eine stärkere individuelle Förderung der Schulkinder erstrebenswert. 93 Prozent der Eltern äußern Forderungen bezüglich kleinerer Klassen und einer besseren Ausbildung für Lehrer. 82 Prozent der Elternteile finden einen umfangreicheren Verantwortungsrahmen insofern für Schulleiter tragbar, dass diese beispielsweise Lehrer entlassen dürfen, falls dafür eine Notwendigkeit besteht.

Bildquelle: © Prod. Numérik – Fotolia.com

Zudem sollten Schulleiter berechtigt sein, das Schul-Budget verwalten zu dürfen. Rund 50 Prozent der Befragten sehen Forderungen nach Sanktionen für Schulen für gerechtfertigt. Jedes 10. Elternteil wünscht sich eine Abschaffung des Notensystems. Vier Fünftel der Eltern würden mehr Anerkennung für qualifizierte Lehrer sowie für gute Schulen in der Öffentlichkeit befürworten.

Quelle: focus.de

Video: Pisa Studie – Deutschland auf dem letzten Platz

Siehe auch:

Lernen in Deutschland

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Lehrer-Noten Kalender

Ein Lehrer benötigt einen effizienten Kalender, um einen Überblick unter anderem über Ferientermine, Noten, Schüler, Weiterbildungen, Pausenaufsichten und Unterrichtsstunden im Schuljahr zu erhalten und zu verwalten.

Lehrerkalender für den PC downloaden

Der Lehrer Noten Kalender wurde speziell für die Bedürfnisse und Aufgaben für Lehrer zugeschnitten. Mit ihm können Lehrkräfte alltägliche schulische Aufgaben wie Unterrichtsstunden, Planung von Klassenräumen und Jahrgangsstufen sowie Pausenaufsichten verwalten. Zudem können im Kalender für Lehrer Noten eingetragen und berechnet werden. Dazu wird unter anderem neben der zu erreichenden Punktzahl und der Gewichtung mit Hilfe eines Notenschlüssels die exakte Note berechnet, die entweder in Form von Punkten oder einer Note dargestellt werden kann.

Mehr Info: Online-Präsentation
Lehrer-Noten-Kalender downloaden


Weiterhin können Jahrgangsnoten aus dem Durchschnitt der gerundeten Note, die im Regelfall aus einem mündlichen und einem schriftlichen Teil besteht, mit einer unterschiedlichen Gewichtung berechnet werden. Die Notenverwaltung erfolgt mittels Beurteilungsreihen, die sich in mündlich, schriftlich, Gewichtung, Einzelnote und Korrekturhilfe für Klassenarbeiten gliedern. Dabei ist das deutsche, österreichische und Schweizer Notensystem anwendbar. Um einen Überblick über Schüler, Jahrgangsstufen und den entsprechenden Noten zu erhalten, ist der Kalender für Lehrer mit unterschiedlichen Registerkarten ausgestattet, die es erlauben, Eintragungen von Namen der Schüler und deren Anschriften in einer MS Excel Tabelle, die jeweiligen Noten, die Schulwoche, den Unterrichtsstoff, entsprechende Bemerkungen sowie Einzelstunden und Klassenräume vorzunehmen.

Für das jeweilige Schuljahr können weitere Eintragungen vorgenommen werden. So können Konferenzen, Sprechzeiten, Krankheitstage, Klassenfahrten, Ferientage, Weiterbildungen und sonstige wöchentliche Eintragungen im Lehrer Noten Kalender vermerkt werden. Alle gespeicherten Daten im Lehrer Kalender können durch unterteilte Drucklisten ausgedruckt werden. So lassen sich beispielsweise der Schulwochenplan, die Ferienliste, die Schülerliste, Anwesenheitslisten und Stundenlisten ausdrucken. Zudem ist es möglich innerhalb einer Liste weiter zu differenzieren. Demnach können in der Notenliste beispielsweise Zeugnislisten und Halbjahresdurchschnitte ausgedruckt werden.


Siehe auch:

Der Lehrerkalender für den PC
Lehrer-Noten-Kalender downloaden

Neue Version
Version: 1.26
Update am: 03.06.2011
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 4,60MB
Plattformen: Windows 7, Vista, XP, 2000

Funktionen auf einen Blick
- Kalender
- Notenübersicht
- Klassenfahrten planen

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Wachsende Altersarmut durch Rentenreform erwartet

Laut der Analyse zur Rentenreform von Prof. Dr. Matthias Knuth und Dr. Martin Brussig vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen, soll jeder zweite Rentner bereits vorzeitig mit Abschlägen in den Ruhestand gehen.

Die Rente mit 67 ist beschlossene Sache, jedoch ist dieser Beschluss, wenn man der Analyse der Experten Glauben schenkt,  nicht in allen Hinsichten auch mit positiven Trendergebnissen verbunden.

Rente mit 67 soll ursprünglich auf ein längeres Erwerbsleben hinzielen, doch die Realität sieht häufig anders aus. Über 60-jährige Personen müssen zumeist bis zum Eintritt in den Ruhestand Minijobs, Aushilfstätigkeiten oder Arbeitslosigkeit hinnehmen. Nicht jeder Beschäftigte hält dabei bis zum Rentenbeginn gesundheitlich oder finanziell durch. Jeder Zweite geht deshalb vorzeitig mit Abschlägen in Rente. Ausnahmen bilden Beschäftigte mit einem nahezu sicheren Arbeitsverhältnis, die bis zum Renteneintritt durcharbeiten können – vorausgesetzt die Gesundheit spielt mit.

Die Bundesregierung erwartet mit der ab dem Jahr 2012 beginnenden Erhöhung des Renteneintrittsalters eine zunehmende Erwerbsbeteiligung älterer Personen. Diese Erwartung wird auch von den Experten geteilt, jedoch unter Berücksichtigung des Aspekts der Reduzierung von seelischen und körperlichen Arbeitsbelastungen. Sollte dies nicht geschehen, wird die Anhebung der Altersgrenze, laut der Experten, nicht nur positive, sondern auch negative Auswirkungen haben.

Schon jetzt zweifeln 54 Prozent der Beschäftigten mit einer körperlich anstrengenden Arbeit und 47 Prozent mit einer seelisch belastenden Arbeit, bis zum Renteneintrittsalter durchzuhalten. Grund für die Zweifel sind die schlechten Arbeitsbedingungen, die die Beschäftigten über etliche Jahre hinnehmen müssen. Die Folgen machen sich in Leistungsabfall bedingt durch Gesundheitsprobleme bemerkbar. Laut der Experten führt dies häufig “zur vorzeitigen Berufsaufgabe und dem Abdrängen in randständige Jobs oder Arbeitslosigkeit”.

Zudem gestaltet sich der Übergang zum Ruhestand für die Beschäftigten oftmals problematisch. Jeder dritte Arbeitnehmer des Jahres 2007 war vor Renteneintritt entweder langzeitarbeitslos mit einer Mindestspanne von drei Jahren oder ist vorzeitig in Rente gegangen. Ebenfalls häufig werden Minijobs oder Teilzeitbeschäftigung von über 55-jährigen Beschäftigten zur Überbrückung bis zum Ruhestand aufgegriffen.

Ein weiteres Problem stellt die Förderung durch die Agentur für Arbeit dar. Ältere Personen werden häufig minimal oder gar nicht gefördert. Hinzu kommt der Fakt, dass 63-jährige Personen mit Arbeitslosengeld II-Bezug zügig Rente beantragen müssen – und dies mit Abschlägen. Das kann wiederum, laut der Prognosen der Experten, zu einem äußerst bitteren Beigeschmack führen – der wachsenden Altersarmut.

Quelle: boeckler.de

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dbb Beamtenbund

dbb BeamtenbundDer dbb besteht im Wesentlichen aus dem Gewerkschaftstag, dem Bundeshauptvorstand, dem Bundesvorstand, der Bundesleitung und den Gewerkschaften. Im Fünf-Jahresrhythmus kommt der Gewerkschaftstag zu Tagungen zusammen. In der Zwischenzeit werden wichtige Entscheidungen vom Bundeshauptvorstand und vom Bundesvorstand getroffen, die dann von der Bundesleitung ausgeführt werden. Derzeitiger Bundesvorsitzender ist seit 2003 Peter Heesen, der seinerseits im Deutschen Philologenverband DPhV, eines Verbandes des dbb, organisiert ist.

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesDie dbb Tarifunion ist mit 39 Fachgewerkschaften und rund 360.000 Tarifbeschäftigten unter der Leitung von Frank Stöhr (komba) die Tariforganisation des dbb. Sie vertritt die Interessen von Arbeitern, Angestellten und Auszubildenden des öffentlichen Dienstes und wurde am 08. Dezember 1969 als „Gemeinschaft von Gewerkschaften und Verbänden des öffentlichen Dienstes (GGVöD)“ gegründet. Eine Umbenennung zur dbb Tarifunion erfolgte am 08. November 1999. Die dbb Tarifunion schließt Tarifverträge unter anderem mit dem Bund und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder, mit der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände sowie der Deutschen Bundesbank. Haustarifverträge können ebenso geschlossen werden.

Im dbb sind zurzeit folgende Gewerkschaften und Verbände organisiert:

Folgende Marken sind dabei zum Konzern zugehörig:

•   BDZ – Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft
•   Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt (VDL)
•   Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen (BRH)
•   Bund der Strafvollzugsbediensteten Deutschlands (BSBD)
•   Bund Deutscher Forstleute (BDF)
•   Bund Deutscher Rechtspfleger (BDR)
•   Bundespolizeigewerkschaft (bgv)
•   Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD)
•   Bundesverband der Lehrer an Wirtschaftsschulen (VLW)

•   Bundesverband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS)
•   Deutsche Justiz-Gewerkschaft (DJG)
•   Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG)
•   Deutsche Steuer-Gewerkschaft (DSTG)
•   Deutsche Verwaltungs-Gewerkschaft (DVG)
•   Deutscher Amtsanwaltsverein (DAAV)
•   Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. (DBSH)
•   Deutscher Gerichtsvollzieherbund (DGVB)
•   Deutscher Philologenverband (DPhV)

•   Fachverband Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (FWSV)
•   Gewerkschaft der Sozialversicherung (GdS)
•   Gewerkschaft der Sozialverwaltung (GdV)
•   Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)
•   Gewerkschaft kommunaler Landesdienst Berlin (GKL Berlin)
•   Gewerkschaft Mess- und Eichwesen (BTE)
•   Gewerkschaft Technik und Naturwissenschaft (BTB)
•   Katholische Erziehergemeinschaft (KEG)
•   komba gewerkschaft

•   Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM)
•   VdB Bundesbankgewerkschaft (VdB)
•   Verband Bildung und Erziehung (VBE)
•   Verband der Arbeitnehmer der Bundeswehr (VAB)
•   Verband der Beamten der Bundeswehr (VBB)
•   Verband der Beschäftigten der obersten und oberen Bundesbehörden (VBOB)
•   Verband der Beschäftigten des gewerblichen Rechtsschutzes (VBGR)
•   Verband der Landes-Beamten, -Angestellten und -Arbeiter Nordrhein-Westfalen (VdLA)
•   Verband Deutscher Realschullehrer (VDR)

•   Verband Deutscher Straßenwärter (VDStra.-Fachgewerkschaft)
•   Verband Hochschule und Wissenschaft (VHW)
•   Verein der Rechtspfleger im Bundesdienst (VRB)
•   Vereinigung der Beschäftigten der Berufs- und Arbeitsmarktdienstleister (VBBA)
•   Vereinigung der Rundfunk-, Film- und Fernsehschaffenden (VRFF)

Quelle: dbb.de – wikipedia.de

Offizielle Webseite: www.dbb.de

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Sparkasse

Die Sparkasse ist bis auf sieben Ausnahmen in Deutschland ein öffentlich-rechtliches und auf ein Geschäftsgebiet begrenztes Universalkreditinstitut, welches Finanzgeschäfte auf Grundlage des Kreditwesengesetzes (KWG), der auf öffentlich oder privatrechtlichen beruhenden Sparkassensatzung und ihren Bundesland abhängigen Geschäftsbedingungen betreibt. Hauptsächlich sind Bankgeschäfte auf Privathaushalte, Unternehmen und Kommunen fokussiert.

Sparkasse Die Bezeichnung Sparkasse ist nach §  40 KWG in Deutschland sowie nach § 94 BWG in Österreich rechtlich geschützt und ist zusammen mit den Landesbanken und einigen Spezialinstituten als eine Säule des Drei-Säulen-Modells des deutschen Finanzsektors etabliert.

Bezeichnungen wie Stadtsparkasse, Kreissparkasse oder Bezirkssparkasse deuten oftmals auf den Träger der Sparkasse hin, der entweder eine Stadt, eine Gemeinde, ein Landkreis oder ein Zusammenschluss mehrerer Gebietskörperschaften, ein sogenannter Sparkassenzweckverband, sein kann.

Im Jahre 2007 zählte die Deutsche Bundesbank 2.277 Kreditinstitute mit 39.840 Zweigstellen in Deutschland. Darunter war die Sparkasse mit 446 Sparkassen vertreten. Unter den 446 Sparkassen sind sieben freie Sparkassen, die nicht als öffentlich-rechtliches Kreditinstitut eingeordnet werden können, da sie als Aktiengesellschaft fungieren. Sparkassen sind weltweit in 86 Ländern vertreten.

Jede Sparkasse verfügt über ein für sie geltendes Sparkassengesetz, welches neben der Satzung als Rechtsgrundlage in jedem Bundesland definiert ist. Sparkassenverbände vertreten dabei die Interessen der Sparkasse. Grundsätzlich unterscheiden sich Sparkassen von privaten Banken durch den Hauptzweck der Gemeinwohlorientierung und der somit nicht im Mittelpunkt stehenden Gewinnerzielung, wie es bei Banken vornehmlich der Fall ist.

In einem der 12 regionalen Sparkassen- und Giroverbänden als Mitglieder angehörig  sind die öffentlich-rechtlichen Sparkassen sowie ihre Trägerschaften. Die sieben freien Sparkassen hingegen sind im Verband der Deutschen Freien Öffentlichen Sparkassen Mitglied.

Quelle: de.wikipedia.org – sparkasse.de

Offizielle Webseite: www.sparkasse.de

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Zensus: Start der Volkszählung am 09. Mai 2011 – Video

Am 09. Mai 2011 startet die bundesweite Volkszählung, der sogenannte Zensus, welcher rechtlich gesehen sich auf das Zensusgesetz vom 08. Juli 2009 stützt.

Webseite: ZensusBei der Volkszählung wird nicht wie bisher ein Formular ausgefüllt, sondern es werden Daten von Bürgern bei Registern der Kommunen, der Bundesagentur für Arbeit und der Vermessungsverwaltung von Seiten der statistischen Ämter von Bund und Ländern abgefragt. Diese Vorgehensweise dient vor allem der Reduzierung von Bürokratie und des Aufwandes der Bürger. Zusätzlich benötigte Daten wie Bildungsweg und Beruf des jeweils einzelnen Bürgers werden anhand einer Stichprobe von rund 10 Prozent der Bevölkerung erhoben.

Dabei können Befragungen mittels mündlichen Interviews, Internet oder Postweg durchgeführt werden. Bei Abweichungen zwischen den bereits gespeicherten Daten des Bürgers und den neuen getätigten Angaben, können diese schließlich korrigiert werden. Zur Wahrung des Datenschutzes wird das festgelegte „Rückspielverbot“ eingehalten, welches besagt, dass Daten, die für die Statistik, sprich dem Zensus, erhoben worden sind, nicht an die Verwaltungsbehörden weitergeleitet werden dürfen.

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesDaten von Eigentumswohnungen, Eigenheimen und sonstigen Immobilien werden schriftlich bei den jeweiligen Eigentümern erfragt. Die Zählung des Wohneigentums gehört zu der wichtigsten statistischen Datenaufnahme. Ziel ist es insgesamt, eine genaue Einwohnerzahl zu ermitteln. Bisher basierte die Einwohnerzahl auf die im Jahre 1987 durchgeführte letzte Volkszählung in der Bundesrepublik Deutschland. In Ostdeutschland wurde in der DDR der letzte Zensus 1981 durchgeführt. Durch Geburten, Sterbefälle sowie Ein- und Auswanderungen haben sich die Daten verändert. Diese werden jetzt durch den Zensus 2011 aktualisiert.

Video: Zensus – Start der Volkszählung am 09. Mai 2011

Quelle: zensus2011.de

Siehe auch:

Video: Warum brauchen wir eine Volkszählung?
Offizielle Webseite: Zensus
Am 9. Mai 2011 ist Zensusstichtag in Deutschland

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Steuererklärung 2010: Wichtige Steuerurteile beachten

In den letzten Jahren gab es bezüglich der Steuererklärung einige Neuerungen. So auch im Jahr 2009, als das neue Formular „Anlage Vorsorgeaufwand“ für die Steuererklärung eingeführt wurde. In dieser Anlage werden seitdem alle Aufwendungen, die mit Vorsorgeleistungen zu tun haben, eingetragen. Dazu gehören unter anderem Versicherungen, Krankenkasse und Altersvorsorge wie Riester und Rürup.

Bezüglich der Steuern gab es auch wichtige Urteile, die bei der Steuererklärung beachtet werden sollten. Diese sind nachfolgend aufgelistet:

  1. Eine Begrenzung des Absetzens von Vorsorgeaufwendungen ist rechtens, da sie unter der Kategorie zukunftsorientierte Leistungen zählen. Sie gehören nicht in die Kategorie Sicherung des Grundbedarfs und unterliegen somit anderen Maßstäben. (BFH, Az. XI R 17/00)
  2. Wer vor dem Jahr 2005 Beiträge in die gesetzliche Rente gezahlt hat, kann diese als Sonderausgaben mit Höchstsätzen geltend machen. (BFH, Az. X R 45/02)
  3. Besteht ein Zusammenhang zwischen Beruf und Unfallversicherung, so kann diese steuerlich abgesetzt werden. (BFH, Az. VI R 60/96)
  4. Wer Beiträge zur Rente geleistet hat, kann diese als Sonderausgaben geltend machen. Eine Absetzung als Werbungskosten nach § 9 EStG ist nicht möglich. (FG Köln, Az. 15 K 7397/94)
  5. Bestand zum Zeitpunkt eines erneuten Beschaffens von Hausrat eine Hausrat-Versicherung, so kann das Wiederbeschaffen als außergewöhnliche Belastung steuerlich abgesetzt werden. Sollte keine Hausrat-Versicherung vorhanden gewesen sein, so besteht kein Anspruch auf steuerliche Zuwendungen. (BFH, Az. III R 36/01)

Siehe auch:

Steuererklärung 2010: Tipps und Tricks zur aktuellen Steuererklärung

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ZfA: Vermittlung von Lehrer ins Ausland

Die schulische Tätigkeit im Ausland wird von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) betreut. Rund 90 Mitarbeiter und etwa 60 Fachberater gehören zum Betreuungsteam.

Auslandsschulwesen WebseiteRund 2.000 Lehrer im Auslandsdienst, Programmlehrer und Fachberater sind an etwa 1000 weltweit gelegenen Schulen tätig. Unter den 1.000 Schulen befinden sich auch 140 deutsche Auslandsschulen. Die Schulen werden hinsichtlich ihrer personellen Besetzung sowie im finanziellen Bereich von der ZfA gefördert. Ebenso erhalten Lehrer, die an Auslandsschulen tätig sind, eine finanzielle, pädagogische und organisatorische Betreuung. Desweiteren ist die ZfA ein wichtiger Ansprechpartner für etwaige Beratung im pädagogischen und administrativen Bereich.

Für einen schulischen Einsatz im Ausland werden Lehrkräfte von der ausgewählt und anschließend an deutschen Auslandsschulen sowie im öffentlichen Bildungswesen vermittelt. Neben der Auswahl, Betreuung und Vermittlung von Lehrern, gehört die Fort- und Weiterbildung dieser ebenfalls zu den Aufgaben der ZfA. Das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz kann im Rahmen der Prüfungen im Gebiet Deutsch als Fremdsprache abgelegt werden. Ebenso weitere deutsche und internationale Abschlüsse. Für die Abschlüsse bereitet die ZfA die jeweiligen Lehrkräfte in Form von deutschsprachigem Fachunterricht vor.

Die ZfA betreut im Zusammenhang mit der Auslandsschularbeit den seit 1999 gegründeten Bildungsserver DASAN. DASAN bedeutet Deutsche Auslandsschularbeit am Netz. Der Bildungsserver ist über die Homepage der ZfA zugänglich und beinhaltet Informationen zu Fachberatern (FBK), deren Homepages, Informationen und Materialien zum Deutschsprachigen Fachunterricht (DFU) sowie zu der beruflichen Ausbildung an deutschen Auslandsschulen,  Modellsätze zum Deutschen Sprachdiplom (DSD), Projekte, Wettbewerbe sowie eine Liste über regionale Fortbildungszentren mit Angabe der Kontaktdaten.

Quelle: auslandsschulwesen.de

Siehe auch:

ZfA – Aufgaben und Zielsetzung der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen
Bundesverwaltungsamt Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (PDF-Datei Größe: 37 KB)
Stellenangebote Mitarbeiter in der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA)

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Energie Darlehen – Energetisch Sanieren

KfW BankgruppeAb 2012 werden die Fördermöglichkeiten für Eigenheimbesitzer zur CO2-Gebäudesanierung von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wahrscheinlich vorerst eingestellt. Im Jahr 2011 stehen noch rund 900 Millionen Euro für das Sanierungsprogramm zur Verfügung. Ab nächstes Jahr soll dann vorerst Schluss sein.

Jedoch ist das Sanierungsprogramm der KfW nicht die einzige Darlehensform zum energetischen Sanieren. Nachfolgend werden die bekanntesten Kredite für eine Gebäudesanierung kurz vorgestellt.

KfW Webseite: www.kfw.de

Das KfW Programm 151 („Energieeffizient Sanieren – Kredit“)

Was kann gefördert werden?

- Erneuerung der Fenster
- Wärmedämmung des Daches, der Wände sowie Geschossdecken
- Austausch alter Heizungen
- Einbau von Lüftungsanlagen
- Leistungen im Zusammenhang mit der Bauplanung
- Sonstige Baunebenkosten

Von der Förderung ausgeschlossen sind:

- Immobilien, für welches nach dem 01.01.1995 ein Antrag auf Baugenehmigung gestellt wurde
- Umschuldungen bestehender Altkredite und Darlehen
- Gewerblich genutzte Wohnräume
- Wohnflächen ausschließlich zum Gebrauch für das Wochenende, Urlaub und Ferien
- Nachfinanzierungen

Das Energiedarlehen

Das Energie Darlehen ist ein Kredit zur Sanierung des Eigenheimes, jedoch ohne Grundbucheintrag.
Es kann als zusätzliches Darlehen zu einer bestehenden Baufinanzierung sowie zur Einzelfinanzierung eingesetzt werden.
Was unter anderem gefördert werden kann:

- Blockheizkraftwerk
- Geothermie
- Heizungen mit Pellet
- Photovoltaikanlagen
- Solarthermie
- Wärmepumpen

Quelle: welt.de

Das Beamtendarlehen

Das Beamtendarlehen kann durch seinen freien Verwendungszweck ebenso zur Gebäudesanierung eingesetzt werden. Es stellt jedoch keine Baufinanzierung oder sonstige Art von Sanierungsprogrammen dar, sondern ist ein Konsumentenkredit, jedoch mit günstigen Zinsen und längeren Laufzeiten. Deshalb eignet sich der Beamtenkredit sehr gut für jegliche Arbeiten rund um das Eigenheim. Sei es für eine Wärmedämmung, einer Solaranlage, einem Heizungsaustausch oder einfach nur zum Dachdecken.

Für wen ist das Beamtendarlehen geeignet?

- Angestellte im öffentlichen Dienst
- Beamte auf Lebenszeit sowie auf Probe
- Akademiker
- Berufssoldaten
- Richter im Bund

Informationen rund um das Beamtendarlehen

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Geldabhebungen teilweise immer noch mit hohen Gebühren verbunden

Seit Einführung der Mitteilungspflicht der Gebühren bei Fremdabhebungen an Banken und Sparkassen Mitte Januar 2011, sind diese verpflichtet, Kunden anderer Kreditinstitute vor einer Geldabhebung auf ihre Gebühren hinzuweisen. Vielfach wurden in der „Übergangsphase“ sichtbare Aufkleber in Augenhöhe an den Automaten angebracht, die von Kunden anderer Kreditinstitute gelesen werden können.

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesGrund für die eingeführte Mitteilungspflicht ist eine Senkung der Kosten und eine bessere Transparenz gegenüber der Kunden. Kunden können somit selbst entscheiden, ob sie Geld für die jeweilige fällige Gebühr abheben möchten oder nicht. Privatbanken wie Commerzbank, Deutsche Bank und Postbank einigten sich auf eine Obergrenze der Gebühren, die bei 1,95 Euro liegt. Sparkassen sowie einige Volksbanken verweigerten jedoch eine Einführung einer gemeinsamen Höchstgrenze. Fremdabhebungen kosten dort nach wie vor zwischen 3,50 Euro und 5 Euro.

Trotz der eingeführten Gebührenanzeige verlangen einige Institute immer noch Gebühren im zweistelligen Bereich. Das Bundeskartellamt stellte jetzt den betreffenden Kreditinstituten ein Ultimatum von sechs Monaten. Zudem will es sich in den kommenden sechs Monaten „monatlich einen Überblick über die Entwicklungen bei Geldautomatendienstleistungen verschaffen und im Anschluss daran über das weitere Vorgehen entscheiden”, wie ein Sprecher mitteilte.

Quelle: reuters.com

Siehe auch:

Kartellamt rügt Banken wegen hoher Geldautomatengebühren
Bundeskartellamt setzt Ultimatum für Banken

 

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Die ERGO Versicherungsgruppe

Die ERGO Versicherungsgruppe AG ist ein deutscher Versicherungskonzern mit zum Teil international geprägtem Tätigkeitsfeld, hauptsächlich im asiatischen und europäischen Raum. Die ERGO gehört zum weltweit führenden Rückversicherer Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München, auch bekannt als Munich Re und war im Jahr 2007 der drittgrößte Erstversicherer in Deutschland.

Historie

ERGO VersicherungsgruppeIm Jahre 1997 erfolgte ein Zusammenschluss von D.A.S., DKV, Hamburg-Mannheimer und Victoria zur ERGO Versicherungsgruppe. Im Jahre 1999 wurden der Vermögensverwalter MEAG und der IT-Dienstleister ITERGO gegründet. Gleichzeitig ist die ERGO Versicherungsgruppe im polnischen Wirtschaftsmarkt eingetreten. Im Jahre 2000 erfolgten schließlich Markteintritte in Italien und im Baltikum. Ein Jahr später ging die ERGO eine Vertriebskooperation mit der deutschen HypoVereinsbank ein. Diese wurde im Jahre 2000 von der italienischen UniCredit-Gruppe übernommen und ist bis heute ein Teil der Holding.

Im Jahre 2002 erwarb die ERGO den deutschen Direktversicherer KarstadtQuelle Versicherungen. Im Jahre 2004 erfolgte schließlich eine Reorganisation und Konzernsteuerung nach Sparten sowie ein Markteintritt in China. Zwei Jahre später, im Jahre 2006, expandierte der Konzern nach Indien und in die Türkei sowie 2008 nach Südkorea. Gleichzeitig erfolgte 2008 eine Ausweitung der Kooperation mit der italienischen Holding UniCredit auf Mittel- und Osteuropa. Im Jahre 2009 wurde der Reiseversicherer ERV und die österreichische BA-CA Versicherung in die ERGO Versicherungsgruppe integriert. Im gleichen Jahr wurde ein neuer Markenauftritt in Deutschland beschlossen, der im Jahre 2010 umgesetzt wurde.

Die Marken Hamburg-Mannheimer mit unter anderem ihrem Bestand an Beamtendarlehen und Victoria mit Kranken- und Lebensversicherungen wurden unter der Marke ERGO neu strukturiert. Spezialgeschäfte wie unter anderem die Victoria Krankenversicherung wurden in Marken wie D.A.S. und DKV gebündelt.

Produkte

Die ERGO Versicherungsgruppe ist in verschiedenen wirtschaftlichen Bereichen tätig, welche sie in die Felder Lebensversicherung, Krankenversicherung, Schaden- und Unfallversicherung, Rechtsschutz, Reiseversicherung, Altersvorsorge, Berufsunfähigkeit, Haftpflicht sowie Finanzen einteilt.

Folgende Marken sind dabei zum Konzern zugehörig:

•   D.A.S. – Rechtsschutz-Versicherungs-AG
•   DKV – Deutsche Krankenversicherung AG
•   Ergo Lebensversicherung AG (ehemals Hamburg-Mannheimer und Victoria)
•   Ergo Versicherung AG (ehemals D.A.S., Hamburg-Mannheimer und Victoria)
•   ERV – Europäische Reiseversicherung AG
•   Ergo Direkt Versicherungen (ehemals KarstadtQuelle Versicherungen)
•   MEAG Munich Ergo AssetManagement (Kapitalanlagegesellschaft)
•   Vorsorge Lebensversicherung AG
•   ITERGO (IT-Dienstleister)

Die Produktfelder können dabei nochmals unterteilt werden. So kann beispielsweise der Bereich Finanzen in Fondssparen, Bausparen, Kapitallebensversicherung, Immobilienfinanzierung und Vermögenswirksame Leistungen unterteilt werden. Das ehemals zur Hamburg-Mannheimer gehörende Beamtendarlehen ist in der ERGO Lebensversicherung AG integriert.

Quelle: ergo.com

Offizielle Webseite: www.ergo.com

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Zinssatzerhöhung der EZB lässt Kredite womöglich teurer werden

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat erstmals nach der Finanzkrise im Jahr 2009 den Leitzins um 0,25 Prozent auf 1,25 Prozent angehoben. Die Zinsen für Einlagen steigen auf 0,5 Prozent sowie die Spitzenrefinanzierung auf 2,0 Prozent.

Der Chef der EZB, Jean-Claude Trichet, hatte bereits im Vorfeld eine Erhöhung der Zinssätze angekündigt. Grund für die Erhöhung sei das Entgegenwirken der drohenden Inflation.
Bis Ende 2011 wird eine Anhebung des Leitzinses auf 1,75 Prozent prognostiziert.

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesDurch die Zinserhöhungen der EZB wird ebenfalls eine Anhebung der Zinssätze der angebotenen Kredite von Banken und sonstigen Kreditinstituten erwartet. Somit würden Kredite insgesamt teurer werden.

Für derzeit hoch verschuldete und konjunkturschwache Länder wie Irland, Portugal und Griechenland stellt eine Anhebung der Zinssätze eine weitere Belastung dar.

Ziel der EZB ist eine Preisstabilität zu erlangen, die laut Ansicht der EZB, bei einer Teuerungsrate von fast zwei Prozent erreicht werden kann. Im März 2011 lag die Teuerungsrate im europäischen Raum bei 2,6 Prozent.

Siehe auch:

Europäische Zentralbank (EZB) erhöht Zinsen

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Microsoft startet mit „Bing Maps Streetside“ im Mai 2011

Microsoft, wird demnächst, ähnlich wie Google es mit „Street View“ kürzlich getan hat, Aufnahmen von Straßen in Form eines 3D-Karten-Panoramas erstellen. Das Vorhaben vom Google Pendant Microsoft trägt die Bezeichnung „Bing Maps Streetside“ und wird am 09. Mai 2011 in den Städten Nürnberg, Fürth, Erlangen sowie Augsburg starten.

StreetsideIn rund 18 Monaten sollen dann etwa 50 Städte online befahren werden können.
Grundlage für die Straßenaufnahmen dient das Material von Navteq, einen digitalen Kartenanbieter. Durch Verwendung von speziellen Kameratechniken werden 3D-Aufnahmen der Straßen gemacht, die anschließend zu einem Panorama zusammengefasst werden sollen.
Die Straßen können somit nahtlos in 3D-Optik durchfahren werden.

Microsoft versucht die bestehenden Datenschutzregeln zu beachten und vermeidet somit Konfrontationen mit Datenschützern. In Bayern soll es angeblich zu Abstimmungen mit der Bayrischen Datenschutz-Aufsichtsbehörde gekommen sein. Angaben zur Fahrtstrecke von Microsoft sind auf der Microsoft Webseite einsehbar. Widersprüche können ebenfalls auf der Webseite durch Angabe des Wohnortes und des Namens eingereicht werden.

 

Siehe auch:

Video: Bing Maps – Streetside
Webseite: Streetside

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Die Axa Konzern AG

Die Axa S.A. gehört mit Sitz in Paris zu den weltweit führenden Versicherungskonzernen, das Privatpersonen sowie Unternehmen versichert. Der Vertrieb der Versicherungsprodukte wird hauptsächlich im asiatisch-pazifischen Raum, in Westeuropa sowie in Nordamerika ausgeführt. In Deutschland ist die Axa derzeit mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Frank Keuper und rund 12.000 Mitarbeitern vertreten.

AXA VersicherungDer Konzern definiert sein Produktangebot mit „Vorsorge, Vermögensmanagement, Versicherung“, welches aus Schaden- und Unfallversicherungen, Lebens- und Krankenversicherungen, Vermögensanlagen, Finanzierungsmöglichkeiten sowie speziellen Altersvorsorgeprodukten besteht. Im Jahre 2006 wurde eine Übernahme der schweizerischen Winterthur von der Credit Suisse für rund 7,9 Milliarden Euro vollzogen. Damit stieg die Axa auf den ersten Rang der größten Versicherungskonzerne Europas vor der Allianz, der italienischen Generali und der ERGO Versicherungsgruppe.

In Deutschland gründete die Axa im Jahr 1994 den Direktversicherer Axa Direkt, der als Tochterkonzern der französischen Axa Direct Holding entsprang. In den Jahren 1997 und 1998 fusionierten die Axa Direct und die Tellit Direct zur Axa Tellit Direct. Im Jahre 1998 wurde dem Unternehmen das Profil „Sicher Direct“ im Axa Konzern zugewiesen. International findet sich das Profil „Sicher Direct“ unter anderem in Spanien als Direct Seguros und in Frankreich als Direct Assurance.

Bekannt geworden ist der Axa Konzern in Deutschland erst mit der im Jahre 1997 stattgefundenen Übernahme der Colonia-Versicherungsgruppe, die in Köln ursprünglich im Jahre 1839 gegründet wurde. Die Colonia, die „Kölnische Feuer- und Versicherungsgesellschaft“ war Vorreiter der Axa Konzern AG. Mit der Übernahme firmierte die Axa vorerst unter dem Namen Axa-Colonia Konzern AG, was sich im Jahre 2001 schließlich zu Axa Konzern AG änderte.

Im Jahre 1853 wurde die Concordia Lebensversicherung gegründet, die durch die Übernahme der Colonia zur Axa Lebensversicherung AG firmierte.

Im Jahre 1881 wurde die „Centralhilfskasse für die Ärzte Deutschlands“ gegründet. Dies war der Vorreiter der späteren Deutschen Ärzteversicherung AG.

Im Jahre 1962 wurde in Köln die Union-Krankenversicherungs-AG gegründet, die schließlich als Fundament der späteren Axa Krankenversicherung AG dient.

Im Jahre 2006 wurde die Übernahme der Winterthur-Gruppe einschließlich der deutschen DBV-Winterthur bekannt gegeben, welche im Jahre 2009 erfolgreich als Spezialist für den öffentlichen Dienst neupositioniert wurde.

Quelle: wikipedia.org – axa.de

Offizielle Webseite: www.axa.de

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Didaktische Unterrichtsmaterialien für Lehrer

Die Webseite unterrichtsmaterial-grundschule.de stellt nützliche und interessante pädagogische Materialien für Lehrer an Grundschulen zur Verfügung. Dabei wurden die Materialien von der Praxis her für den praktischen Unterricht konzipiert und sind daher nicht immer 1 zu 1 übertragbar. Sie können jedoch für den eigenen praktischen Unterricht abgewandelt werden.

Für folgende Unterrichtsfächer stehen Materialien zur Verfügung:

- Mathematik
- Deutsch
- Sachunterricht
- Englisch
- PC
- Musik
- Kunst
- Evangelische Religion

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesEbenso sind Musterformulierungen für Zeugnisse der Klasse 1 und 2 verfügbar sowie Tipps zum Referendariat.
Als praktisch und vorteilhaft erweisen sich die zahlreichen Literaturempfehlungen zu unterschiedlichen Bereichen wie zum Referendariat, wie Kinder lesen lernen oder zu den einzelnen Unterrichtsfächern.

Webseite: unterrichtsmaterial-grundschule.deBesonders hervorzuheben ist die Vorlage „Alle Kinder lernen lesen“, welche das Alphabet, das in einem bildlichen Rahmen eingebettet wurde, didaktisch nahezu optimal vermittelt. Auch die Vorlagen zur Mathematik wie „Größer, Kleiner, Gleich“, zum Sachunterricht wie „Schwimmen und Sinken“ oder zum Englischunterricht wie beispielsweise „In the classroom“ sind erwähnenswert. Auch die restlichen Unterrichtsfächer enthalten zahlreiche verschiedene Vorlagen, gestaffelt nach der Klassenstufe, zur praktischen Gestaltung des Unterrichts.

Neben den Grundschul-Materialien wird ein Lexikon mit Begriffen aus dem Schulalltag wie unter anderem ASchO – Allgemeine Schulordnung, BDU – Bedarfsdeckender Unterricht oder LBV – Landesamt für Besoldung und Versorgung für Lehramtsanwärter (LAA) zur Verfügung gestellt.

Quelle: unterrichtsmaterial-grundschule.de

Offizielle Webseite: www.unterrichtsmaterial-grundschule.de

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Finanzsystem in Irland soll umstrukturiert werden

Allied Irish BanksLaut Angaben der Zentralbank in Dublin muss Irland erneut finanzielle Hilfe des Euro-Rettungsschirms in Anspruch nehmen. Die Hilfe soll sich diesmal auf 24 Milliarden Euro belaufen. Laut des Bankenstresstestes, welcher in Irland kürzlich veröffentlicht wurde, steigen die Gesamtkosten für die Rettung auf rund 70 Milliarden Euro. Wenn es nach dem Finanzministerium ginge, sollen Irlands Banken – die Allied Irish Banks, die Educational Building Society, die Irish Life & Permanent und die Bank of Ireland – für mehr Stabilität vollkommen umstrukturiert werden.

Bank of IrelandSo sollen laut des Finanzministers zwei Banken für Irland geschaffen werden, die schließlich die nötige Stabilität aufweisen. Diese sollen aus der Bank of Ireland und der Allied Irish Banks entstehen. Weiterhin soll die Irish Life & Permanent verstaatlicht und die Educational Building Society mit der Allied Irish fusioniert werden. Der Bundesbankpräsident Axel Weber lehnt eine Rettung der Banken durch Steuergelder indes ab.

Bevor die Ergebnisse veröffentlicht wurden, teilte die Anglo Irish Bank mit, dass sie ein Defizit von rund 12,7 Milliarden Euro im Jahre 2009 und 17,7 Milliarden Euro im Jahre 2010 erwirtschaftet habe. Die eingestrichenen Verluste machen rund ein Drittel der Staatsschulden in Irland aus. Wäre die Bank im Jahre 2008 ohne die erteilte Hilfe zusammengebrochen, hätte sie die irische Bankenbranche stark geschädigt.

Die Regierung Irlands reagierte auf das zusammenzubrechende Finanzsystem mit 46 Milliarden Euro Hilfeleistung. Zudem wird die Branche von der Zentralbank mit rund 89 Milliarden Euro und von der EZB mit einem ähnlichen Betrag finanziell unterstützt.

Quelle: n24.de

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Die Nürnberger Versicherungsgruppe

Die Nürnberger Versicherungsgruppe ist ein Versicherungsunternehmen, welches bis in das Jahr 1884 zurückdatiert werden kann. Damals wurde sie unter der Bezeichnung Nürnberger Lebensversicherungsbank von Lothar Freiherr von Faber, Friedrich von Grundherr, Johannes Falk, Johan Georg Kugler, Moritz Poehlmann, Samuel Bloch und Karl Wunder am 16. Februar 1884 gegründet. 1884 folgte auch die erste Vergabe einer Versicherungspolice. Im Jahre 1888 expandierte die Nürnberger ins Ausland, nach Österreich-Ungarn, Dänemark und Norwegen.

Nürnberger VersicherungsgruppeEbenso vergrößerte das Unternehmen sein Policenangebot. Somit kamen neue Versicherungen wie eine Invaliditätsversicherung, 1887 eine Militärdienstversicherung, 1906 eine Haftpflichtversicherung und eine Unfallversicherung hinzu. 1938 erfolgte eine Umbenennung zur Nürnberger Lebensversicherung AG und 1952 die Aufteilung des Unternehmens in Sparten. Somit vertreibt beispielsweise die Nürnberger Allgemeine Versicherungs-AG nur Schadensversicherungen. In einer anderen Sparte wird dagegen das Beamtendarlehen für den öffentlichen Dienst angeboten.

1990 wurde das Unternehmen in eine Holding mit der Bezeichnung Nürnberger Beteiligungs-Aktiengesellschaft umstrukturiert. Infolgedessen wurde der Bereich der Lebensversicherungen auf das Tochterunternehmen Nürnberger Lebensversicherung AG übertragen.

Weiterhin erfolgte eine Aufgliederung in folgende Sparten:

- Nürnberger Beamten Allgemeine Versicherung AG mit Versicherungstarifen für den öffentlichen Dienst
- Nürnberger Beamten Lebensversicherung AG mit einer Beamten-Pensions-Zuschuss-Versicherung
- Garanta Versicherungs-AG mit Kraftfahrzeugversicherungen
- Nürnberger Versicherung Immobilien AG
- Nürnberger Krankenversicherung AG
- Fürst Fugger Privatbank KG

Die Nürnberger Versicherungsgruppe ist aktuell auf ein Unternehmen mit rund 28.000 Beschäftigten herangewachsen (Stand 2009), was seinen größten Teil der Einnahmen durch den Vertrieb von Lebensversicherungen erwirtschaftet.

Quelle: wikipedia.org – nuernberger.de

Offizielle Webseite: www.nuernberger.de

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Ferientermine: Ferienkalender der einzelnen Bundesländer

Die Schulferien sind für jedes Bundesland in Deutschland zeitlich gesondert geregelt. Im Jahre 2008 wurden die Ferientermine von der Kultusministerkonferenz (KMK) für alle Bundesländer langfristig für die Jahre 2011 bis 2017 koordiniert.

Nachfolgend finden Sie die Feiertagsübersicht bzw. den Ferienkalender der KMK für ganz Deutschland:

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen Dienstes


Schulferien – Ferientermine in:

Langfristige Sommerferienregelung der KMK 2011 bis 2017 (PDF-Format)

→  Ferienkalender – Feiertagsübersicht der KMK für ganz Deutschland

→  Ferienkalender Baden-Württemberg

→  Ferienkalender Bayern

→  Ferienkalender Berlin

→  Ferienkalender Brandenburg

→  Ferienkalender Bremen

→  Ferienkalender Hamburg

→  Ferienkalender Hessen

→  Ferienkalender Mecklenburg-Vorpommern

→  Ferienkalender Niedersachsen

→  Ferienkalender Nordrhein-Westfalen

→  Ferienkalender Rheinland-Pfalz

→  Ferienkalender Saarland

→  Ferienkalender Sachsen

→  Ferienkalender Sachsen-Anhalt

→  Ferienkalender Schleswig-Holstein

→  Ferienkalender Thüringen

Siehe auch:

Schulferien 2011 für Schüler, jedoch nicht für Lehrer

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Schulferien 2011 für Schüler, jedoch nicht für Lehrer

Die Schulferien in Deutschland sind in jedem Bundesland zeitlich unterschiedlich festgelegt. Somit soll der Verkehr auf den Straßen während der Ferienzeit gedrosselt werden. Es gibt bestimmte Arten von Schulferien, die sich über unterschiedliche Zeiträume erstrecken, zum Beispiel:

•   Osterferien → gewöhnlich 1 – 3 Wochen beginnend ab der Karwoche bis Ostern
•   Pfingstferien → zu Pfingsten und Christi Himmelfahrt
•   Sommerferien oder große Ferien → zumeist 6 oder 7 Wochen im Sommer
•   Herbstferien → 1 bis 3 Wochen im Oktober oder November
•   Winterferien/Weihnachtsferien → 2 bis 3 Wochen beginnend vor Weihnachten bis Neujahr
•   Bewegliche Ferientage → diese können frei von der Schule eingesetzt werden

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesAm letzten Tag vor den Sommerferien werden gewöhnlich die Endjahreszeugnisse verteilt. Am Tag darauf beginnen die Schulferien für Schüler, jedoch nicht für Lehrer.

Schulferien gelten für Lehrer als unterrichtsfreie Zeit, an der sie Fortbildungen, Tagungen, Konferenzen oder sonstige weiterbildende Maßnahmen besuchen können. Zudem ist es üblich, dass der zustehende Erholungsurlaub in dieser Zeit genommen wird. Erholungsurlaub, der normalerweise für Beamte obligatorisch ist, kann jedoch von angestellten sowie beamteten Lehrern beansprucht werden. Während der Unterrichtszeit angesammelte Überstunden können somit abgebaut werden.

Video: Bildung auf der Leipziger Buchmesse 2011

Insgesamt umfassen die Schulferien in Deutschland, laut des Hamburger Abkommens vom 28. Oktober 1964, 75 Werktage, wobei diese von den einzelnen Bundesländern, wie Nordrhein-Westfalen (NRW), Bayern, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern usw., festgelegt werden. Die Festlegung kann dauerhaft geschehen oder auch von Jahr zu Jahr variieren.

Die Kultusministerkonferenz wird anschließend die von den Bundesländern festgelegten Ferientermine koordinieren. Ausnahmen hinsichtlich der Ferientermine gelten unter anderem auf den deutschen Inseln Amrum, Föhr, Helgoland, Halligen, Sylt sowie den ostfriesischen Inseln. Diese wurden am 09. Dezember 2008 vom Kabinett unter der Bezeichnung “Landesverordnung über Ferientermine an öffentlichen Schulen in Schleswig-Holstein” gebilligt.

Nach der neuen Ferienverordnung, die bereits für die Jahre 2011 bis 2017 von der Kultusministerkonferenz für alle Bundesländer beschlossen wurde, enden die Sommerferien auf den Inseln eine Woche früher. Die Herbstferien fangen dafür eine Woche früher an und dauern demnach drei Wochen. Grund für die beibehaltene Sonderregelung hinsichtlich der Ferienzeit ist die Tourismusbranche auf den Inseln. Beschäftigte, die in der Tourismusbranche tätig sind, sollen somit die Möglichkeit haben, mit ihren Kindern außerhalb der regulären Ferienzeiten ebenfalls Freizeit zu genießen.
Die Ferientermine für die einzelnen Bundesländer, wie beispielsweise Schulferien NRW 2011, Bayern 2011, Baden-Württemberg 2011, Brandenburg 2011 usw., werden, nachdem sie bekannt gegeben worden sind, oftmals zur besseren Übersicht in einem Ferienkalender, einem Schulkalender oder einer Feiertagsübersicht zusammengefasst.

Quelle: bildungsklick.de

Siehe auch:

Schulkalender – Schulferien 2011 für Schüler und Lehrer

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Ausbildung für Lehrer nicht ausreichend

Der Aktionsrat Bildung fordert mehr qualitative Kontrollen an Schulen und Kindergärten, mehr Praxis im Lehramtsstudium sowie ein Überdenken der Lehrämter bezüglich ihrer Struktur.

Im Jahresgutachten bemängelt der Aktionsrat eine vorhandene Kluft zwischen der derzeitigen Lehrerausbildung und den aktuellen Veränderungen an den Schulen. Denen seien Lehrer mit ihrer Ausbildung auf Dauer oftmals nicht gewachsen und es entstünde somit vermehrt nach Aussagen des Aktionsrates ein „Überlastungsrisiko“.

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesZudem solle die Aus- und Weiterbildung der Lehrer vermehrt an die Unterrichtsforschung ausgerichtet, ein Evaluationsverfahren für Referendare eingeführt sowie die Praxisphase im Studium weiter ausgebaut werden. Sogenannte „Gütesiegel“ sollten für Kindergärten und anderen Bildungseinrichtungen laut vbw-Präsident Randolf Rodenstock eingeführt werden. Ebenso würden regelmäßige Schulinspektionen nicht schaden.

Die Politik müsse, so der Aktionsrat, “entschlossen finanziell und strukturell“ die Bildungseinrichtungen unterstützen, um einen Motivations- und Loyalitätsverlust vorzubeugen.

Der Aktionsrat mit Dieter Lenzen als Leiter der Universität Hamburg an der Spitze des siebenköpfigen Teams, betont, dass der Rat nicht Kritik an den Lehrkräften selbst übt, sondern vielmehr am Ausbildungssystem. Deutschland würde, so Aussagen des Aktionsrates, in fast allen Bereichen der Bildung im unteren Abschnitt der Industriestaaten bei der Finanzierung liegen.

Kritik kommt aus den Reihen der Lehrerverbände, die die Berichte des Aktionsrates als Angriff auf Lehrer sehen. So auch der Deutsche Lehrerverband, der dem Aktionsrat eine Verbreitung von “dümmliche Stammtischparolen über Lehrer” vorwirft. Weiterhin betonte der Philologenverband, dass die Lehrerausbildung nicht pauschalisiert werden könne. Nach Ansicht des Lehrerverbandes hätten Mathematiklehrer an Gymnasien eine sehr gute Ausbildung. Der Aktionsrat hingegen verweist jedoch auf die Defizite im Mathematikunterricht an Grundschulen.

Quelle: sueddeutsche.de

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Test.de bewertet Tchibo Privatcard Premium

Test.de hat in einem Schnelltest die Privatcard Premium, die kostenfreie Mastercard-Kreditkarte, von Tchibo unter die Lupe genommen und die Bedingungen dazu auf der Webseite test.de veröffentlicht.

Hier zusammengefasst ein kurzer Abriss über die Privatcard Premium von Tchibo:

Test.de WebseiteDie Mastercard-Kreditkarte ist kostenfrei und kann nur von Inhabern der Tchibo Kundenkarte, der Privatcard, in Anspruch genommen werden. Valovis Commercial Bank, ehemals KarstadtQuelle Bank, ist der Herausgeber der Kreditkarte.

Verbraucher, die noch keine Kundenkarte von Tchibo besitzen, können diese bis zum 27. März kostenfrei beantragen, danach fallen einmalig 8 Euro Gebühren an. Zur Beantragung gibt es einen Gutschein im Wert von 10 Euro für das Tchibo Sortiment.

Die Privatcard Premium ist quasi eine Erweiterung der Kundenkarte Privatcard, welche Treue-Bohnen, Gewinnspiel-Einladungen und Vorabbestellungen im Internet registriert und gutschreibt.

Das Sammeln der Treue-Bohnen erweist sich laut test.de als ein eher mühsames Geduldsspiel. Denn für eine Bohne muss ein Einkaufswert von mindestens 10 Euro in einer Filiale oder auf der Homepage vorliegen. Bei 20 Euro gibt’s zwei Bohnen usw. Jedoch gelten diese Bedingungen nur für Tchibo-Filialen und Händler. Bei einem Einkauf bei anderen Händlern wird ab einem Wert von 50 Euro eine Treue-Bohne gutgeschrieben. Ab 100 Euro gibt’s zwei Bohnen.

Die gesammelten Bohnen können entweder als Gutschrift oder als Sachprämie eingetauscht werden. Dabei gelten folgende Bedingungen: 15 Treue Bohnen entsprechen 2 Euro, 40 Treue Bohnen 6 Euro.

Das Bezahlen sowie die Zinsbedingungen der Kreditkarte gestalten sich laut test.de als durchschnittlich. Im Euroraum sind keine Gebühren zu entrichten, jedoch außerhalb des Euroraums. Da fallen 1,5 Prozent des Umsatzwertes an. Geldabhebungen an Automaten kosten in der Euro-Zone mindestens 5,50 Euro bzw. 3 Prozent des Umsatzes. Außerhalb der EU sind zuzüglich dessen noch einmal 1,5 Prozent der Transaktion zu zahlen, insgesamt also mindestens 4,5 Prozent.

Tchibo zahlt seinen Kunden ab einem Guthabenwert von 500 Euro Zinsen. Dabei gelten aktuell folgende Zinsbestimmungen:

• Unter 500 Euro erfolgt keine Zinszahlung
• Ab 500 Euro erfolgt eine Zahlung von 1 Prozent Zinsen
• Ab 1.500 Euro werden 1,25 Prozent Zinsen gezahlt
• Ab 10.000 Euro 1,5 Prozent

Gebühren von Geldabhebungen oder sonstigen kostenpflichtigen Transaktionen werden durch das Lastschriftverfahren vom Girokonto des Kunden im darauffolgenden Monat eingezogen. Die Abrechnung kann online gewählt werden. Diese Form ist gebührenfrei. Sofern der Kunde jedoch eine Abrechnung per Post wünscht, werden ihm ein Euro Gebühren berechnet.

Tchibo Privatcard Premium: Testkommentar

Quelle: test.de


Zusätzlicher Finanztipp:

Beamtendarlehen für Beamte und Beschäftigte im öffentlichen DienstVerbraucher können durch Umschulden teurer bestehender Kredite, z.B. dem Dispo, in der Regel ebenfalls Kosten sparen. Ratenkredite besitzen gewöhnlich günstigere Konditionen als ein Dispo, können aber bei schlechteren Konditionen ebenfalls immer noch teuer sein. Ein Vergleich ist für das Aufspüren eines günstigen Darlehens somit unentbehrlich. Beschäftigte im öffentlichen Dienst können für eine Umschuldung unter anderem das Beamtendarlehen nutzen. Dieses bietet attraktive Konditionen sogar bei einer Laufzeit bis zu 20 Jahren.

Da es auch bei einem Beamtendarlehen verschiedene Anbieter gibt, sollten Verbraucher auch hier vergleichen. Jedoch sind bei einem Beamtendarlehen nicht nur die Konditionen ausschlaggebend, sondern auch, aufgrund der gebundenen Lebensversicherung, die Nebenkosten wie Bearbeitungsgebühren, Maklerprovisionen, Vorfälligkeitsentschädigungen usw. Verbraucher sollten darauf ebenfalls ihr Augenmerk legen.

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Tariferhöhungen 2010 höher ausgefallen

In der zweiten Hälfte des Jahres 2010 konnten trotz einer niedrigeren Abschlussquote von Tarifverhandlungen höhere Tarifanhebungen abgeschlossen werden als in der ersten Hälfte des Jahres. Das gab das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bekannt. Die Gründe liegen nicht nur in den neuen Abschlüssen, sondern viel mehr in den Tarifabschlüssen, die bereits zu einem früheren Zeitpunkt abgeschlossen wurden und noch nicht in Kraft getreten waren.

So konnten sich Beschäftigte in der Eisen- und Stahlindustrie in den neuen Ländern über eine Anhebung der Dienstbezüge von 3,6 Prozent sowie über eine pauschalisierte Zahlung von 150 Euro freuen. Ebenfalls über eine rund dreiprozentige Erhöhung konnten sich Beschäftigte in der kunststoffverarbeitenden Industrie in Baden-Württemberg sowie im Wohnungs- und Immobilienbereich freuen. Mitarbeiter im Kraftfahrzeughandel mussten sich hingegen mit lediglich 0,7 Prozent Erhöhung des Entgeltes zufrieden geben.

Im ersten Halbjahr 2011 sind ebenfalls Tarifverhandlungen vorgesehen. Demnach wird im Bauhauptgewerbe, im Groß- und Einzelhandel sowie in der chemischen Industrie über die Besoldung der Beschäftigten beraten.

Quelle: stern.de

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Die ERGO Kundenwerkstatt

Bei der ERGO Versicherungsgruppe wurde eine neue Plattform eingerichtet sowie zwei neue Werbespots präsentiert, die die Zusammenarbeit mit den Kunden erleichtern und verbessern sollen.

Bei der Plattform handelt es sich um die ERGO Kundenwerkstatt, bei der Kunden Fragen, Verbesserungsvorschläge und Probleme äußern können. Kompetente Mitarbeiter nehmen sich diese an und versuchen sich mit den Kunden auszutauschen. Dies soll dazu beitragen, eine solide aktive Basis zwischen Kunden und der ERGO Versicherungsgruppe aufzubauen bzw. weiter auszubauen. Der Werbespot dazu wurde mit Schauspieler Ralph Kretschmar umgesetzt.

Beim zweiten Werbespot handelt es sich um die ERGO Klartext Initiative, bei der die ERGO in der Position des Verstehens agiert, das heißt Kunden sollen die Versicherung verstehen und begreifen. Zudem möchte die ERGO die Kunden verstehen, was sie mit dem Slogan „Versichern heißt verstehen“ deutlich macht.

Hauptdarsteller dieses Werbespots ist Schauspieler Hendrik Duryn.

Weitere Werbespots:

Werbespot der ERGO Versicherung – Werbekampagne

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Beamtendarlehen Rechner

Nutzen Sie auch einen Beamtendarlehen Rechner mit Anfragefunktion zur Kalkulierung der genauen Monatsraten und Zinskonditionen. Nur somit stellen Sie sicher, eine Auskunft mit den auf Sie bezogenen berechneten Konditionen und Bedingungen zu erhalten.

Beamtendarlehen Rechner Beamtenkredit Rechner ohne eine Überleitung zu einem Anfrageformular sind meist nur auf Standardkonditionen für eine bestimmte Zielgruppe in einem bestimmten Alter ausgelegt. Zumeist handelt es sich dabei um einen 30-jährigen Beamten. Dies ermöglicht allerdings nur einen Schätzwert, jedoch keine exakt auf die jeweilige Person zugeschnittene Berechnung. Einen Beamtendarlehen Rechner mit Anfrageformular zur genauen Bestimmung der Konditionen und Monatsraten finden Sie hier: Beamtendarlehen Rechner

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Debeka Versicherung

Die Debeka wurde am 02. Juli 1905 in der damaligen Stadt Sankt Johann (heute Teil von Saarbrücken) als „Krankenunterstützungskasse für die Gemeindebeamten der Rheinprovinz“ von Josef Funken gegründet.

Debeka Versicherung 1910 erfolgte eine Ausdehnung des Unternehmens auf das gesamte Deutsche Reich. Zugleich erfolgte eine Umbenennung zur „Krankenkasse für die Gemeindebeamten und –Angestellten des Deutschen Reiches, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit.“

Im Jahre 1925 wurden Reichs- und Staatsbeamte ebenfalls mit in den Personenkreis aufgenommen. Am 01. Januar 1982 wurde die Krankenkasse in „Deutsche Beamten-Kasse, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, Sitz Koblenz am Rhein“, umbenannt.

Der spätere Name der Krankenkasse leitete sich aus den Anfangsbuchstaben von „Deutsche Beamten-Krankenkasse“ = DBK, phonetisch Debeka, ab.

Heute zeichnet sich die Debeka immer noch als eine berufsständische Selbsthilfeeinrichtung des öffentlichen Dienstes, jedoch mit Zugang aller Personengruppen, aus.

Der Konzern umfasst mehr als 16.000 Angestellte, rund 2.000 Auszubildenden und derzeit rund 6,3 Millionen Kunden. Die Debeka gehört zu den größten Ausbildungsbetrieben in der deutschen Versicherungsbranche. Zudem ist sie an 1.200 Orten in Deutschland mit Serviceeinrichtungen vertreten.

Ende 2009 konnte der Versicherungskonzern rund 14 Millionen Verträge verzeichnen. Rund 4,46 Millionen davon wurden in der Krankenversicherungssparte geschlossen.

Die Debeka ist der größte private Pflegeversicherer der Welt. Im Bereich der privaten Krankenversicherung ist der Konzern bundesweit der Größte.

Folgende Unternehmen gehören zur Debeka:

•    Seit 1905 Krankenversicherungsverein auf Gegenseitigkeit
•    Seit 1947 Lebensversicherungsverein auf Gegenseitigkeit
•    Seit 1974 Bausparkasse Aktiengesellschaft
•    Seit 1981 Allgemeine Versicherung Aktiengesellschaft
•    Seit 1995 prorente-Debeka Pensions-Management und Kooperations-GmbH
•    Seit 1995 Debeka Betriebskrankenkasse (BKK)
•    Seit 2002 Pensionskasse Aktiengesellschaft
•    Debeka Unterstützungskasse e.V.

Die Rechtsform „Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG)“ führt die Debeka ausschließlich im Bereich der Kranken- und Lebensversicherung. Andere zur Debeka zugehörige Gesellschaften sind Tochtergesellschaften der Kranken- und Lebensversicherung.

Die Debeka BKK ist eine Betriebskrankenkasse und gehört der Körperschaft des öffentlichen Rechts an.
Sie ist demnach nicht privat.

Quelle: de.wikipedia.org – debeka.de

Offizielle Webseite: www.debeka.de

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Gebührenpflichtige Parkplätze für Beamte in Ministerien geplant

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) legte einen noch nicht endgültig fertigen Richtlinienentwurf vor, der Beamte in Ministerien und anderen Bundesbehörden dazu verpflichten soll, für Dienstparkplätze zahlen zu müssen. Schäubles Entwurf stößt jedoch bei der überwiegenden Anzahl der Beamten auf Widerstand. In einem Schreiben bekunden die Beamten ihre Haltung gegen das Vorhaben des Finanzministers.

So kann sich beispielsweise das Umweltministerium keinen reibungslosen Ablauf im Ministerium vorstellen, wenn für Parkplätze Gebühren erhoben werden sollen – zumindest nicht am Standort Bonn. Obwohl das Ministerium sich für öffentliche Verkehrsmittel einsetzt und unmittelbar vor dem Gebäude sich Haltestellen von Bussen und Bahnen befinden, ist laut der dort arbeitenden Beamten, die Nutzung dieser eine Zumutung für diejenigen Beamten, die im ländlichen Raum wohnen.

Ebenso wenig Verständnis für Schäubles Entwurf kommt vom Justizministerium. Dort befürchte man bei Einführung gebührenpflichtiger Parkplätze „ganz erhebliche Störungen im Betriebsklima“.
Ein ähnliches Bild zeichnet sich auch beim Bundesrechnungshof ab. Dort werden gebührenpflichtige Parkplätze als Auslöser einer „Motivationsbeeinträchtigung für die Beschäftigten“ gesehen.
Ende März soll der Entwurf von Finanzminister Schäuble endgültig fertig gestellt sein.

Quelle: spiegel.de

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Festgeld Vergleich bringt Zinsvorteile

Verbraucher finden auf dem aktuellen Finanzmarkt diverse unterschiedliche Formen von Konten, die dem Zweck des Sparens dienen. Eine besondere Form ist das Festgeld, bei dem ein bestimmter Geldbetrag zu einer vorher festgelegten Laufzeit fest angelegt wird. Das heißt, der Sparer kann, anders als beim Tagesgeldkonto, bei dem täglich über den Sparbetrag verfügt werden kann, erst über sein Geld verfügen, wenn die vereinbarte Laufzeit abgelaufen ist.

Aufgrund dieser schlechteren Verfügbarkeit sind die Zinskonditionen beim Festgeld gewöhnlich attraktiver gestaltet als beim Tagesgeld. Diese werden erst am Ende der Laufzeit dem Sparer ausgezahlt. Sollte vorher über den fest angelegten Geldbetrag verfügt werden, entfallen jedoch die Zinsen.
Um die bestmöglichen Zinskonditionen der einzelnen Anbieter zu ermitteln, ist ein Festgeld Vergleich sinnvoll. Dazu kann ein Festgeld Vergleich Rechner zu Hilfe genommen werden, der bei Eingabe einer bestimmten Laufzeit und eines bestimmten Geldbetrages die Anbieter ermittelt, die aktuell die attraktivsten Zinskonditionen aufweisen.

Sparer sollten jedoch beachten, dass eine längere Laufzeit über 12 Monate womöglich aufgrund der von Experten prognostizierten steigenden Inflationsrate negative Auswirkungen auf den Zinsbetrag haben kann. Zudem führt die Bank seit 01. Januar 2009 von den erwirtschafteten Kapitalerträgen automatisch 25 Prozent Abgeltungssteuer ab. Hinzu kommen ein Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. Sparer, die sich eine Nichtveranlagungs-Bescheinigung vom Finanzamt ausstellen lassen und diese bei dem Kreditinstitut vorlegen, werden von der Abgeltungssteuer befreit. Sparer erhalten dann eine Erstattung zu viel gezahlter Steuerbeträge, wenn sie unter dem Steuersatz von 25 Prozent liegen.

Quelle: focus.de

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Frauen in Führungspositionen benachteiligt

Laut Umfrage, die durch die Hans-Böckler-Stiftung betreut wurde, sind Frauen mit Hochschulabschluss in Führungspositionen benachteiligt. Sie haben einerseits wesentlich geringere Aufstiegschancen zu Führungspositionen als ihre männlichen Kollegen und andererseits werden sie, sofern sie es dennoch geschafft haben, im Gegensatz zum männlichen Geschlecht deutlich schlechter bezahlt.

Experten sehen aufgrund dieser Konstellation eine klare Benachteiligung für Frauen. Frauen in Führungspositionen sind Männern in der gleichen Führungsposition immer noch nicht gleichgestellt. Rund 59 Prozent der Männer mit Hochschulabschluss sind in einer Führungsposition tätig. Die Frauenquote liegt hingegen nur bei 43 Prozent. Hinzu kommt eine ungleiche Verteilung der von Frauen gebildeten Führungspositionen in Deutschland. In Westdeutschland ist die Ungleichheit in der Führungsquote sowie im Gehalt stärker ausgeprägt als im Osten Deutschlands.

Frauen erhalten durchschnittlich rund 22 Prozent weniger Gehalt als Männer. Während die Vergütung bei Männern in Führungspositionen bei rund 4.742 Euro liegt, werden Frauen unter Berücksichtigung der gleichen Kriterien mit rund 3.710 Euro vergütet. Dies ist eine erhebliche Differenz von rund 1.000 Euro. Die größte Differenz laut der Umfrage liegt in Führungspositionen als Hauptabteilungsleiter. Männer verdienen in dieser Position durchschnittlich rund 5.982 Euro, wohingegen Frauen nur eine Vergütung von rund 4.514 Euro erhalten. In Ostdeutschland fällt die ungleiche Verteilung nicht ganz so drastisch aus. Dort liegen die Gehälter von Frauen in Führungspositionen im Durchschnitt 14 Prozent tiefer als bei ihren männlichen Kollegen.

Ebenso unterschiedlich ist der Bereich der Führungsverantwortung geprägt. Frauen mit Hochschulabschluss werden im Durchschnitt 17 Mitarbeiter unterstellt, Männern hingegen rund 43. So unterschiedlich sich die Führungsspanne zwischen den Geschlechtern bewegt, so differenziert ist auch die Vergütung. Frauen werden mit rund 15 bis 21 Prozent je nach Personalverantwortung weniger vergütet als Männer.

Frauen werden häufig in kleineren oder mittelständigen Betrieben mit niedrigeren Gehältern in einer Führungsposition eingesetzt. Der Einsatz als Führungskraft sowie die damit verbundene Vergütung ist demnach von der Betriebsgröße sowie der jeweiligen Branche abhängig

Quelle: boeckler.de

Siehe auch:

Frauen in Führungspositionen – Frauenberufe

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Arbeitszimmer für Lehrer wieder absetzbar

Aufgrund des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 06. Juli 2010, können Lehrer ab sofort das von ihnen genutzte häusliche Arbeitszimmer wieder steuerlich geltend machen, sofern ihnen kein Arbeitszimmer in ihrer Schule bereit gestellt wird.

Das Bundesverfassungsgericht erklärte, dass § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG neu verfasst werden muss, da dieser aufgrund der Verletzung des allgemeinen Gleichheitssatzes rechtswidrig ist.

Das seit 2007 eingeführte Steueränderungsgesetz besagt, dass Personen nur noch dann ihr Arbeitszimmer steuerlich geltend machen können, wenn dieses auch vornehmlich als Hauptarbeitsplatz für die beruflich auszuübende Tätigkeit genutzt wird. Ein Vorteil für Selbstständige und Freiberufler, jedoch ein großer Nachteil für Lehrer. Lehrer arbeiten nach dem Schuldienst einen großen Teil zu Hause. Sie bereiten unter anderem die kommenden Unterrichtsstunden vor oder korrigieren Arbeiten. Da Lehrer kein Arbeitszimmer im Dienstgebäude der Schule bereitgestellt bekommen, müssen sie ihre Arbeiten im häuslichen Arbeitszimmer erledigen.

Jedoch wurde das durch Anwendung des Steueränderungsgesetzes von 2007 nicht mehr steuerlich anerkannt, da dieses nicht den Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit darstellt. Das Bundesverfassungsgericht ordnete eine Neufassung des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG an, die schließlich rückwirkend zum 01. Januar 2007 anzuwenden ist.

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Erneute bundesweite Warnstreiks bei der Bahn geplant

In der heutigen (07. März 2011) Urabstimmung der Lokomotivführer haben sich 92 Prozent der in der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer organisierten Lokführer der Deutschen Bahn und 96 Prozent der Lokführer der Privatbahnen für eine erneute Streikwelle ausgesprochen. Wann genau diese starten soll, ist noch unklar.

Beamtendarlehen für Beamte und Tarifbeschäftigte des öffentlichen DienstesKlar ist jedoch, dass die Drohungen der GDL – immer stärkere Warnstreiks bis zu einem vielleicht flächendeckenden Ausfall der Bahnen, bei Nichteinführung des geforderten Branchentarifvertrages – allmählich wahr werden. Demnach könnte bereits ab Mittwoch ein bundesweiter Streik  der Lokomotivführer für Ausfälle und Zugverspätungen sorgen.

Unklar ist bisher, wie lange die bevorstehende Streikwelle andauern wird. Laut GDL sollen die Warnstreiks unbefristet andauern. Zunehmend soll dabei auch der Güterverkehr mit einbezogen werden.
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag warnte bereits vor den wirtschaftlichen Konsequenzen, sofern der Güterverkehr zum Erliegen kommt.

Geforderte Produkte würden demnach nicht mehr rechtzeitig zum Zielort gelangen. Demzufolge könnte dadurch die Binnenschifffahrt ebenso gestört werden. Dies wäre mit erheblichen negativen Auswirkungen für die Deutsche Wirtschaft verbunden.
Die GDL fordert aktuell die Einführung eines flächendeckenden Tarifvertrages für die rund 26.000 Lokomotivführer in Deutschland. Die Deutsche Bahn sowie die sechs großen Privatbahnen (G6) stimmten bisher nicht für einen Branchentarifvertrag. Die G6 sollen sich angeblich sogar gegen die Einführung eines Tarifvertrages ausgesprochen haben.

Bahnreisende müssen sich also in den kommenden Tagen und Wochen erneut auf Warnstreiks einstellen. Arbeitnehmer bzw. Beamte, die mit der Bahn zur Arbeit fahren, sollten sich vorab eine Alternativmöglichkeit überlegen oder wer dies nicht ermöglichen kann, seinen Arbeitgeber oder Dienstherren rechtzeitig über eventuelle Verspätungen informieren, um unangenehme Folgen aus dem Weg zu gehen.

Siehe auch:

Bundesweites Bahnchaos im Berufsverkehr

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